Sie sind hier >  /  /  
< Das neue Prostituiertenschutzgesetz

Der Drogen- und Suchtbericht 2016

Der Drogen- und Suchtbericht 2016 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zeigt: 9,5 Millionen Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,7 Millionen Menschen gelten als alkoholabhängig.

Tabak- und Alkoholkonsum bei Jugendlichen

Komasaufen“ bei Jugendlichen ist nach wie vor ein Problem

© Markus Bormann, fotolia

 

Der Drogen- und Suchtbericht 2016 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zeigt: 9,5 Millionen Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,7 Millionen Menschen gelten als alkoholabhängig. Jedes Jahr sterben in Deutschland bis zu 74.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs. Durchschnittlich werden pro Kopf jährlich knapp zehn Liter reinen Alkohols konsumiert – das entspricht etwa 200 Litern Bier, 90 Litern Wein oder 25 Litern Whisky. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich unverändert im oberen Zehntel. Laut „Jahrbuch Sucht 2013“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e. V. betrugen die volkswirtschaftlichen Kosten durch alkoholbezogene Krankheiten in den letzten Jahren über 26 Milliarden Euro, im Jahr 2002 waren es 24,2 Milliarden Euro.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat zuletzt im Jahr 2012 5.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von zwölf bis 25 Jahren zu ihren Trinkgewohnheiten befragt. Demnach zeigt sich bei den 12- bis 17-Jährigen in den letzten Jahren ein Rückgang des regelmäßigen Alkoholkonsums: Während im Jahr 2001 noch 17,9 Prozent dieser Altersgruppe regelmäßig – also mindestens einmal pro Woche – Alkohol konsumierten, waren es im Jahr 2012 nur noch 13,6 Prozent. Diese Entwicklung ist bei beiden Geschlechtern zu beobachten. Bei männlichen Jugendlichen sank die Verbreitung des regelmäßigen Konsums von 23,3 Prozent (2001) auf 18 Prozent (2012), bei den weiblichen Jugendlichen von 12,2 Prozent (2001) auf 9 Prozent (2012).
Im Gegensatz zu den Jugendlichen ist bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren im Beobachtungszeitraum von 2001 bis 2012 keine deutliche Änderung des Trends zu erkennen. Die Verbreitung des regelmäßigen Alkoholkonsums war im Jahr 2012 mit 38,4 Prozent  nur unwesentlich geringer wie im Jahr 2001 (39,8 Prozent). Aktuell trinkt etwa jeder zweite junge Mann (52,3 Prozent) und jede vierte junge Frau (23,8 Prozent) regelmäßig Alkohol.

Seite: 1 2 weiter >>

Weitere Infos für Berater zum Thema Familie

„Man muss den Kindern andere Erfahrungshorizonte eröffnen!“

Ob in der Politik oder bei Demonstrationen aktiv – Menschen mit...[mehr erfahren]

Das Leben in einer Suchtfamilie

Die meisten Kinder mit suchtkranken Eltern tun alles dafür, um nach...[mehr erfahren]

„Wir sind froh, wenn wir unsere Patienten am Leben halten“

Eine in Deutschland etablierte Therapie zur Behandlung von...[mehr erfahren]

Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Mit dem neuen Bundesprogramm „Demokratie leben – Aktiv gegen...[mehr erfahren]

Das „Beratungsnetzwerk Amokprävention“ hilft, Amoktaten zu verhindern

Woran erkennt man, ob ein Schüler oder ein Erwachsener einmal zu...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Meist gelesene Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Soll das Verfahren "Section Control" zur Kontrolle der Geschwindigkeit auf Streckenabschnitten, das zur Zeit in Niedersachsen getestet wird, in Deutschland eingeführt werden?
Ja, dadurch wird das nur kurzzeitige riskante Abbremsen bei den bisherigen Blitzanlagen verhindert. Es sollte in Deutschland flächendeckend eingeführt werden.
Ja, eine Einführung würde die Verkehrsunfälle verringern, sollte aber nur an speziellen Gefahrenpunkten eingesetzt werden.
Nein, eine Einführung würde zu eine weitere Gängelung der Autofahrer in Deutschland führen und wäre in datenschutzrechtlicher Hinsicht problematisch.