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Autofahrer, nehmt Rücksicht auf uns!

Lisa und Robert erzählen Erlebnisse aus dem Straßenverkehr.

Ein Interview mit zwei Radfahrkindern

Radfahrer werden von Autofahrern leicht übersehen

© Frank Robyn-Fuhrmeister, VDP

 

Lisa und Robert erzählen Erlebnisse aus dem Straßenverkehr.

 

Lisa (10) findet es gut, mit dem Rad an der frischen Luft zu sein. Die Basketballerin fährt mit ihrem Mountainbike zur Schule und zum Training. Besonders gefällt ihr beim Radeln das Gezwitscher der Vögel. Robert (11) mag am Fahrradfahren besonders die Bewegung. Auf seinem Rad fährt er zur Schule, zu Freunden und zum Gitarrenunterricht. Dabei hat er schon viele praktische Schleichwege entdeckt.

Was ärgert Euch im Straßenverkehr, wenn Ihr mit dem Fahrrad unterwegs seid?

Lisa: „Ich fahre gerne auf der Straße. Dann finde ich es unangenehm, wenn Autos ganz nah an mir vorbeifahren oder mich anhupen. Gefährlich sind auch Autos, die den Fahrradweg versperren. Einmal musste ich zum Beispiel einem Getränkewagen ausweichen.“

Robert: „Ich mag es nicht, wenn Lastwagen sehr dicht vorbeifahren. Ich denke dann immer, die sehen mich nicht und rammen mich vielleicht. Auch Autofahrer, die in der Spielstraße rasen, finde ich blöd.“

Charlie rät: Rechne damit, dass andere sich falsch verhalten!

© Frank Robyn-Fuhrmeister, VDP

Gibt es besondere Situationen, in denen Ihr Euch unsicher fühlt? Lisa: „Bei Rechts vor Links bekomme ich manchmal einen kleinen Schreck. Selbst wenn man alles richtig gemacht hat, weiß man nicht, ob die Autofahrer wirklich anhalten.“ Robert: „Mir ist schon passiert, dass ein Auto einfach über den Zebrastreifen gefahren ist, obwohl ich rüber gehen wollte. Seitdem passe ich da immer besonders auf.“

Ihr fahrt beide immer mit einem Fahrradhelm. Warum?

Lisa: „Ich habe Bammel, mich zu verletzten, weil mein Bruder schon zwei Unfälle auf dem Fahrrad hatte. Ohne Helm ist es mir einfach zu gefährlich.“

Robert: „Ich fahre mit Helm, weil ich es so gelernt habe. Das ist Gewohnheit, den Helm anzuziehen. Ich fühle mich damit aber auch sicherer.“

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