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Positive Online-Inhalte für Kinder

Die fünfjährige Lena lernt im Kindergarten, wie man einen Computer richtig ein- und ausschaltet – der sechsjährige Jonas übt in der Vorschule mit einer Software lesen. Das Internet wird zunehmend von immer jüngeren Kindern genutzt und ist immer mehr ein Teil der Alltagswelt von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.

Abschlussbericht des europäischen Projekts POSCON veröffentlich


Computer, Laptops und Tablets werden von immer jüngeren Kindern genutzt 

© Tyler Olson, fotolia

 

Die fünfjährige Lena lernt im Kindergarten, wie man einen Computer richtig ein- und ausschaltet – der sechsjährige Jonas übt in der Vorschule mit einer Software lesen. Das Internet wird zunehmend von immer jüngeren Kindern genutzt und ist immer mehr ein Teil der Alltagswelt von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter. Um die Kinder bei ihren ersten und weiteren Schritten im Internet zu begleiten und sinnvoll zu unterstützen, braucht es verstärkt Konzepte und Wege, die es den Kindern ermöglichen, auf einfache und sichere Art und Weise das Internet sowie mobile Geräte für sich zu entdecken und zu nutzen. Vor dem Hintergrund vieler guter Ansätze sowohl auf nationaler wie europäischer Ebene hat die Europäische Kommission im Oktober 2012 das thematische Netzwerk „POSCON – Positive Online Content and Services for Children in Europe“ ins Leben gerufen. Der Ende 2014 veröffentlichte Abschlussbericht des Zwei-Jahres-Projekts enthält detaillierte Informationen darüber, was positive Online-Angebote für Kinder sind, welche Vorteile sie mit sich bringen, welche Anforderungen sie erfüllen sollen und welche Regeln bei der Konzeption beachtet werden müssen. 

Über POSCON

Das EU-geförderte thematische Netzwerk POSCON zielt auf die Förderung und Weiterentwicklung positiver Online-Inhalte für Kinder auf europäischer Ebene ab. Es vereint Experten, Akteure und Betroffene aus über 15 europäischen Ländern: Produzenten von Inhalten, Verbände, Anbieter, Forscher und Eltern. Die Projektleitung von POSCON wurde von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz in Kooperation mit fragFINN e. V., jugendschutz.net und „My Child Online“ koordiniert.

Definition „Online-Inhalte“

Online-Inhalte umfassen Text-, Bild-, Audio- und Videomaterial. Zugänglich sind sie über Online-Dienste wie Webseiten, Web-Radios und Web-TV, Online-Spiele, Sharing-Plattformen, Blogs, Soziale Netzwerke, Browser, Suchmaschinen und Apps.

Vorteile und Nutzen

Positive Online-Inhalte und -Dienste ermöglichen Kindern

  • zu lernen und sich zu entwickeln,
  • Spaß zu haben,
  • ihre Phantasie anzuregen,
  • ihre Kreativität zu fördern,
  • ihre Teilnahme an der Gesellschaft zu fördern,
  • ihr soziales und kulturelles Verständnis zu steigern,
  • neue Möglichkeiten und Fähigkeiten zu entdecken,
  • positive Beziehungen mit Familie und Freunden aufzubauen,
  • ihr Selbstwertgefühl zu steigern sowie
  • eigene positive Online-Inhalte zu entwickeln und miteinander zu teilen.

Checkliste: Leitlinien und Kriterien für positive Online-Inhalte

Eltern sollten das Online-Verhalten ihrer Kinder im Auge behalten

© kmiragaya, fotolia

Bei der Entwicklung und Bereitstellung von Online-Inhalten und -Diensten für Kinder sind folgende Aspekte von Bedeutung:

  • die Zielgruppe wird klar definiert und angesprochen
  • die Online-Inhalte sind für die Zielgruppe attraktiv
  • die Online-Inhalte sind für die Zielgruppe einfach zugänglich
  • die Online-Inhalte sind kindgerecht
  • die Online-Inhalte sind vertrauenswürdig
  • die Online-Inhalte sind integrativ
  • die Privatsphäre der Kinder ist gewährleistet
  • wenn Kommunikationsfunktionen über Social Media vorhanden sind (Soziale Netzwerke, Chaträume, Foren, Gästebücher, Video-Plattformen etc.) sollte grundsätzlich die elterliche Zustimmung eingeholt werden
  • wenn kommerzielle Elemente vorhanden sind (Werbung, Sponsoring, Online-Shopping etc.), sollten diese deutlich vom regulären Inhalt abgegrenzt und zielgruppentauglich sein (z. B. keine Werbung für Alkohol oder Zigaretten)
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