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Einbruchschutz
Einbruchschutz ist ein zentrales Thema polizeilicher Präventionsarbeit, denn das Einbruchsrisiko lässt sich durch Schutzmaßnahmen verringern. Dazu gehören elektronische und mechanische Sicherungen ebenso wie das Einhalten von Verhaltensregeln.

Mobile Täter unterwegs

Die Fallzahlen beim Thema Einbruch steigen von Jahr zu Jahr: 2013 wurden fast 150.000 Wohnungseinbrüche in Deutschland begangen. Das ist der höchste Stand seit 15 Jahren. Viele Täter kommen aus dem Ausland und reisen quer durch Deutschland, um hier auf Diebestour zu gehen. Die Polizei versucht, durch eine verbesserte überregionale Koordination ihrer Aktivitäten und Schwerpunktaktionen in besonders von Einbrüchen betroffenen Regionen, die Täter zu stellen und die seit Jahren niedrigen Aufklärungsquoten zu steigern.

Maßnahmen und Hilfestellungen

Ein guter Schutz kann etwa durch eine fachgerecht montierte mechanische Sicherung von Türen und Fenstern erreicht werden. Aber auch das eigene Verhalten spielt beim Thema Einbruchschutz eine wichtige Rolle: In vielen Fällen lädt persönliche Fahrlässigkeit wie ein auf Kipp gestelltes Fenster die Einbrecher zum Einbruch ein. In einigen Bundesländern kommen die fachlichen Berater der Polizei zu den Bürgerinnen und Bürgern nach Hause, um bestehende Schwachstellen zu identifizieren und passende Schutzmaßnahmen zu empfehlen. Hilfestellung bei der Suche nach seriösen Handwerksunternehmen für mechanische und elektronische Sicherheitslösungen findet man in den so genannten „Errichterlisten“ der Landeskriminalämter.

Normen

Für den Einbruchschutz sind zwei Arten von Normen wichtig: deutsche DIN-Normen und europäische Normen (EN).

  • Die EN 1627 ist die europäische Norm, in der die Anforderungen an Fenster, Türen und Rollläden in Bezug auf die Einbruchhemmung zusammengestellt sind und eine Klassifizierung vorgenommen wird.
  • In der EN 1627 werden die Resistance Classes (Widerstandsklassen) definiert: Je höher die Resistance Class, desto größer ist die einbruchhemmende Wirkung für Fenster und Türen. Die Resistance Classes reichen von RC/WK 1 bis RC/WK 6. Für Privathaushalte werden Fenster und Türen der Resistance Class (Widerstandsklasse) 2 empfohlen.
  • Die europäische Prüfnorm EN 356 beschreibt Vorgaben für die angriffhemmende Verglasung.
  • In der Norm EN 50131-1 sind die Anforderungen für Alarmanlagen, Einbruch- und Überfallmeldeanlagen festgehalten.
  • In den deutschen Normen DIN 18251 und DIN EN 1303 findet man Vorgaben für Schließzylinder, Schlösser und Einsteckschlösser. Die DIN EN 1906 hat Türdrücker und Türknäufe zum Thema und die DIN 18104 befasst sich mit einbruchhemmenden Nachrüstprodukten.

Professionelle Hilfe beim Einbruchschutz

Auf unserem Portal finden Sie Unternehmen, die mechanische und elektronische Sicherheitstechnik anbieten. Dazu haben wir eine Datenbank mit Fachanbietern für den Einbruchsschutz aufgebaut, die Ihnen bei der Sicherung Ihrer Wohnung / Ihres Hauses oder aber auch Ihres Firmensitzes behilflich sein können.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in der Rubrik Einbruchschutz.

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Ja, dadurch wird das nur kurzzeitige riskante Abbremsen bei den bisherigen Blitzanlagen verhindert. Es sollte in Deutschland flächendeckend eingeführt werden.
Ja, eine Einführung würde die Verkehrsunfälle verringern, sollte aber nur an speziellen Gefahrenpunkten eingesetzt werden.
Nein, eine Einführung würde zu eine weitere Gängelung der Autofahrer in Deutschland führen und wäre in datenschutzrechtlicher Hinsicht problematisch.