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Gewerkschaft der Polizei (GdP)
Die GdP ist eine Gewerkschaft und Berufsorganisation mit Sitz in Berlin und mit über 175.000 Mitgliedern (Stand Oktober 2014) die größte Berufsvertretung im Polizeibereich.

Unterstützung für Polizeibeschäftigte

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gehört dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) an und vertritt die Belange von allen Personengruppen, die in der Bundespolizei und im Zoll beschäftigt sind –Polizisten, Vollzugsbeamte, Verwaltungsbeamte, Tarifbeschäftigte und zum Teil Feuerwehrkräfte. Das Ziel der GdP ist nach eigenen Angaben die Vertretung der „beruflichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen“ Interessen der Beschäftigten. Dazu wirkt die GdP auf die Gesetzgebung ein, schließt Tarifverträge ab, verhandelt mit Behörden und setzt ggf. gewerkschaftliche Kampfmittel ein. Außerdem unterstützt sie die Personalräte und beteiligt sich an den Wahlen zu den Personalvertretungen.
Neben der Vertretung von Arbeitnehmerinteressen setzt sich die GdP u. a. auch mit Kriminalpolitik, der Bekämpfung von Kriminalitätsursachen sowie der polizeilichen Aus- und Fortbildung auseinander und ist daher nicht nur eine Gewerkschaft, sondern auch eine Berufsorganisation. Die GdP wurde 1950 auf Bundesebene gegründet und umfasst heute über 175.000 Mitglieder (Stand Oktober 2014). Vorsitzender der GdP ist seit Mai 2013 der Kriminaloberrat Oliver Malchow. Die GdP gliedert sich die Bundesorganisation für die Vertretung auf Bundesebene mit einer Bundesgeschäftsstelle in Berlin und Hilden. Die Vertretung der GdP auf der Ebene der Bundesländer wird durch 16 Landesbezirke gewährleistet. Zusätzlich bestehen die Bezirke Bundespolizei und BKA für die bei diesen Behörden beschäftigten Kolleginnen und Kollegen. Unter der Ebene der Landesbezirke und Bezirke existieren Bezirks- und Kreisgruppen für die gewerkschaftliche Arbeit vor Ort.

Besondere Interessen von Frauen, Senioren und jungen Polizeibeschäftigten

  • GdP-Frauengruppe: Sie vertritt die Rechte und Interessen von Frauen in Beruf und Gewerkschaft und setzt sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein (über 40.000 Mitglieder, Stand Oktober 2014)
  • Seniorengruppe: Sie bietet pensionierten Mitgliedern Unterstützung in Versorgungsrechtsfragen, in seniorenspezifischen Fragen des Sozialversicherungsrechts und der Sozialpolitik sowie Angebote zu geistiger und körperlicher Fitness (über 30.000 Mitglieder, Stand Oktober 2014)
  • Junge Gruppe: Die Nachwuchsorganisation für junge Polizeibeschäftigte bis zum 30. Lebensjahr ist gemeinsam rund um das Thema Bildung sowie berufs- und gesellschaftspolitische Themen aktiv (über 34.000 Mitglieder, Stand Oktober 2014)

GdP-Leistungsübersicht

Die GdP bietet seinen Mitgliedern Rechtsschutz bei

  • Disziplinarverfahren (auch bei außerdienstlichen Vorfällen)
  • Zivilrechtlichen Verfahren (z . B. bei Verletzungen im Dienst oder bei der Anreise)
  • Verfahren im öffentlichen Recht (z. B. Klagen bzgl. berechtigter, aber nicht stattgefundener Beförderungen)
  • Strafrechtlichen Verfahren (z. B. aufgrund der Weitergabe von Dienstgeheimnissen oder „Verwahrungsbruch“)

Weitere Leistungen umfassen eine 

  • Diensthaftpflicht-Regressversicherung
  • Dienstfahrzeug-Regressversicherung
  • Unfall-Versicherung (innerhalb oder außerhalb des Dienstes)
  • Sterbegeldbeihilfe 
  • sowie Seminare und Fortbildungsveranstaltungen

Der Mitgliedsbeitrag ist gestaffelt und richtet sich nach dem jeweiligen Einkommen. Auf der eigenen Webseite der Gewerkschaft der Polizei (Bund) finden sich viele weitere Informationen, u. a. eine Beitrittserklärung.

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Ja, dadurch wird das nur kurzzeitige riskante Abbremsen bei den bisherigen Blitzanlagen verhindert. Es sollte in Deutschland flächendeckend eingeführt werden.
Ja, eine Einführung würde die Verkehrsunfälle verringern, sollte aber nur an speziellen Gefahrenpunkten eingesetzt werden.
Nein, eine Einführung würde zu eine weitere Gängelung der Autofahrer in Deutschland führen und wäre in datenschutzrechtlicher Hinsicht problematisch.