Sie sind hier >  
< Jeder ist willkommen
09.05.2017

Präventionsprogramm „Wegweiser“

© Olga Lyubkin, fotolia

Eröffnung neuer Beratungsstellen in NRW

Das NRW-weite Präventionsprogramm „Wegweiser“ hat zum Ziel, gewaltbereitem Salafismus vorzubeugen und den Einstieg junger Menschen in die gewaltbereite salafistische Szene frühzeitig zu verhindern. Die Nachfrage nach Beratung ist hoch. Pro Woche gehen an jedem „Wegweiser“-Standort rund 50 Anfragen ein. Zur Erweiterung des Angebots wurden in Herford und in Bielefeld nun zwei weitere Anlaufstellen geschaffen. Die Einrichtungen werden am 8. Mai 2017 von NRW Innenminister Ralf Jäger, dem Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen, Landrat Jürgen Müller und dem Herforder Bürgermeister Tim Kähler eröffnet.
Das besondere an „Wegweiser“ ist, dass ein ganzheitlicher präventiver Ansatz verfolgt wird. Das Programm betrachtet die individuelle Lebenssituation der betroffenen Jugendlichen – von der Schule über das soziale Umfeld bis in die Familie. Zudem werden Menschen angesprochen, die sich der gewaltbereiten salafistischen Szene bereits zugewandt haben und sich wieder davon lösen wollen. Weiterhin bietet das Programm individuelle Beratung und Unterstützung für Personen, die eine Radikalisierung im familiären, schulischen oder sozialen Umfeld befürchten. Auch Institutionen und Behörden, die Hilfestellung und Informationen zu der Thematik Salafismus wünschen, können die Beratungsstellen kontaktieren.
Aufgrund der hohen Nachfrage entstehen im Laufe des Jahres 2017 diverse weitere „Wegweiser“-Anlaufstellen. Insgesamt sollen sich Betroffene und Interessierte an 25 Einrichtungen in ganz NRW beraten lassen können – bisher sind es noch dreizehn. Zudem sind mobile „Wegweiser“-Einsatzteams geplant.
Quelle: MIK NRW


Weitere Kurznachrichten

13.06.2017

Tipps zur Sicherheit an Bahnübergängen[mehr erfahren]

13.06.2017

Forschungsbericht zu reisenden Tätern veröffentlicht[mehr erfahren]

13.06.2017

Immer mehr Europäer konsumieren illegale Substanzen[mehr erfahren]

26.05.2017

Neue Autobahnplakate vorgestellt[mehr erfahren]

26.05.2017

Weltweit Windows-PCs infiziert[mehr erfahren]

26.05.2017

Jugendliche und junge Erwachsene trinken weniger[mehr erfahren]

09.05.2017

Neues Informationsangebot der BZgA[mehr erfahren]

25.04.2017

Tag der Bahnhofsmission 2017 [mehr erfahren]

25.04.2017

Leichter Rückgang bei den verübten Straftaten[mehr erfahren]

03.04.2017

BZgA informiert junge Menschen mit Internetfilm über...[mehr erfahren]

03.04.2017

Höhere Mindeststrafe für Wohnungseinbrüche[mehr erfahren]

Archiv

In unserem Archiv finden Sie > ältere Kurzmitteilungen.

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Regionale Prävention

Prävention vor Ort

Hier finden Sie unsere Informationen zur Prävention in Ihrer Nähe!

Klicken Sie auf die Karte, um ein Bundesland auszuwählen.

Kurznachrichten

Neues klicksafe-Quiz zu Hate Speech[mehr erfahren]

Zahl der Verkehrstoten sinkt weiter, aber zu langsam[mehr erfahren]

Tipps für Eltern und pädagogische Fachkräfte [mehr erfahren]

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Inspektor Blaulicht von PolizeiDeinPartner.de

Inspektor Blaulicht weist Sie in diesem Präventionsportal auf grundlegende Informationen und Tipps hin. Er hilft Ihnen, Wichtiges sofort zu erkennen.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Meist gelesene Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Soll das Verfahren "Section Control" zur Kontrolle der Geschwindigkeit auf Streckenabschnitten, das zur Zeit in Niedersachsen getestet wird, in Deutschland eingeführt werden?
Ja, dadurch wird das nur kurzzeitige riskante Abbremsen bei den bisherigen Blitzanlagen verhindert. Es sollte in Deutschland flächendeckend eingeführt werden.
Ja, eine Einführung würde die Verkehrsunfälle verringern, sollte aber nur an speziellen Gefahrenpunkten eingesetzt werden.
Nein, eine Einführung würde zu eine weitere Gängelung der Autofahrer in Deutschland führen und wäre in datenschutzrechtlicher Hinsicht problematisch.