Sie sind hier >  /  /  

< Einbruchschutz – Tipps zur finanziellen Förderung

Kriminalitätsmonitor NRW

Die Polizeilichen Kriminalstatistiken sowohl des Bundes als auch des Landes NRW weisen in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg der Anzahl der Wohnungseinbrüche aus: Bundesweit wurde im Jahr 2014 über 152.000 Mal in Wohnungen eingebrochen, davon 52.794 Mal allein in Nordrhein-Westfalen. Der im Mai 2015 veröffentlichte „Kriminalitätsmonitor NRW – Wohnungseinbruch: Risikofaktoren, Anzeigeverhalten und Prävention“ der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle (KKF) berücksichtigt im Gegensatz zur PKS auch Fälle, die nicht zur Anzeige gebracht wurden und liefert wertvolle Hinweise für die Entwicklung von neuen Präventionskonzepten.

Erste deutsche Dunkelfeldstudie zum Wohnungseinbruchdiebstahl


Gescheiterte Wohnungseinbrüche werden häufig nicht angezeigt

© hpunkt_de, fotolia

 

Die Polizeilichen Kriminalstatistiken sowohl des Bundes als auch des Landes NRW weisen in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg der Anzahl der Wohnungseinbrüche aus: Bundesweit wurde im Jahr 2014 über 152.000 Mal in Wohnungen eingebrochen, davon 52.794 Mal allein in Nordrhein-Westfalen. Der im Mai 2015 veröffentlichte „Kriminalitätsmonitor NRW – Wohnungseinbruch: Risikofaktoren, Anzeigeverhalten und Prävention“ der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle (KKF) berücksichtigt im Gegensatz zur PKS auch Fälle, die nicht zur Anzeige gebracht wurden und liefert wertvolle Hinweise für die Entwicklung von neuen Präventionskonzepten.

Unterschiede zwischen Hell- und Dunkelfeld

Der Kriminalitätsmonitor NRW ist die erste deutsche Dunkelfeldstudie, die repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 18 und 75 Jahren eines gesamten Landes ist. Er umfasst insgesamt vier Umfrageperioden aus den Jahren 2007, 2008, 2009 und 2011 und kann die Kriminalitätsentwicklung innerhalb von fünf Jahren abbilden. Zentrales Anliegen der Studie war es, strukturelle Differenzen zwischen Hell- und Dunkelfelddaten aufzuzeigen. Dazu wurden Bürger dazu befragt, ob sie bereits Opfer von Wohnungseinbruch geworden sind. Auf diese Weise war es möglich, auch über nicht angezeigte Delikte Erkenntnisse zu gewinnen und festzustellen, ob diese sich bezüglich der Tatumstände und der Tatschwere von den angezeigten und in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) verzeichneten Delikten unterscheiden.

Dargestellt werden außerdem zeitliche Entwicklungen, Risikofaktoren, das Anzeigeverhalten der Geschädigten, deren Zufriedenheit mit der polizeilichen Bearbeitung von Anzeigen sowie mit der Prävention von Wohnungseinbrüchen.

Methode

Die periodische, das heißt wiederholt durchgeführte Befragung der deutschsprachigen NRW-Bürger erfolgte telefonisch anhand von sogenannten computer assisted telefone interviews (CATI), bei denen die Interviewer die Fragen vom Bildschirm eines PC ablesen und die Antworten der Befragten dort direkt eingeben. Die Befragung verlief stichprobenartig. Dazu wurde in jedem der Erhebungsjahre unabhängig von der vorangehenden Befragung erneut eine Stichprobe aus den Einwohnern von NRW gezogen. So wurden in den Jahren 2007, 2008, 2009 und 2011 jeweils verschiedene Personen befragt.

Seite: 1 2 3 weiter >>

Weitere Infos zum Thema "Sicher Wohnen"

Das richtige Verhalten bei einem Einbruch

Eine unangenehme Vorstellung: Man kommt nach Hause und bemerkt, dass...[mehr erfahren]

Tipps für Nachbarn: Grillen, Lärm und Grundstücksgrenzen

Streit unter Nachbarn muss nicht mit einer Verletzung enden wie im...[mehr erfahren]

Wie Sie sich schützen können

Die Tradition des „Haustürgeschäfts“ hat heute oft einen...[mehr erfahren]

Was macht eine gute Versicherung aus?

Wie gut eine Versicherung wirklich ist, merkt man häufig erst, wenn...[mehr erfahren]

Die polizeiliche Ermittlungsarbeit nach einem Einbruch

Das ist für jeden eine unangenehme Situation: Sie kommen nach Hause...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Meist gelesene Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Soll das Verfahren "Section Control" zur Kontrolle der Geschwindigkeit auf Streckenabschnitten, das zur Zeit in Niedersachsen getestet wird, in Deutschland eingeführt werden?
Ja, dadurch wird das nur kurzzeitige riskante Abbremsen bei den bisherigen Blitzanlagen verhindert. Es sollte in Deutschland flächendeckend eingeführt werden.
Ja, eine Einführung würde die Verkehrsunfälle verringern, sollte aber nur an speziellen Gefahrenpunkten eingesetzt werden.
Nein, eine Einführung würde zu eine weitere Gängelung der Autofahrer in Deutschland führen und wäre in datenschutzrechtlicher Hinsicht problematisch.