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Wer sind die Täter?

Besonders betroffen von Einbruchdiebstählen ist die Bundeshauptstadt: Die Berliner Polizei hat im Jahr 2013 insgesamt 11.566 Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser registriert – nur 893 davon konnten aufgeklärt werden. Das liege vor allem an der Freizügigkeit in Europa, sagte die Senatsinnenverwaltung der „Berliner Zeitung“. Seitdem die Grenzen gefallen seien, gebe es eine kontinuierliche Kriminalitätswanderung.

Die Beschaffungskriminalität und Banden aus dem Ausland

Je anonymer das Wohnumfeld, desto erfolgreicher der Einbrecher

© ccvision.de

 

Besonders betroffen von Einbruchdiebstählen ist die Bundeshauptstadt: Die Berliner Polizei hat im Jahr 2013 insgesamt 11.566 Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser registriert – nur 893 davon konnten aufgeklärt werden. Das liege vor allem an der Freizügigkeit in Europa, sagte die Senatsinnenverwaltung der „Berliner Zeitung“. Seitdem die Grenzen gefallen seien, gebe es eine kontinuierliche Kriminalitätswanderung.Laut Statistik ist rund die Hälfte der überführten Einbrecher deutscher Herkunft. Ein wichtiges Motiv sei die Beschaffungskriminalität von Drogensüchtigen. Aber es gebe auch organisierte Clans im Ausland, die von Wohnungseinbrüchen in Berlin leben, wird das Landeskriminalamt zitiert: Deren Mitglieder finanzierten sich noch vor einigen Jahren durch Raubüberfälle. Doch das Risiko, gefasst zu werden, weil Opfer ihre Täter beschreiben können, wurde für die Verbrecher zu groß. Außerdem sind die Strafen für einen Einbruch geringer als für einen Raubüberfall.Vor allem Bandenchefs aus Rumänien, Litauen und Bulgarien schickten ihre Leute zum gezielten Einbruch nach Deutschland. Anreise, Einbruch, Abreise, Verkauf: Diese Methode habe sich bewährt. Berlin sei für osteuropäische Einbrecher besonders attraktiv, weil die Stadt groß, unübersichtlich und anonym sei, aber nah an der Grenze zu Osteuropa liege. Das erleichtere die Flucht.

(KL 12.02.2015)

 

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