Sie sind hier >  /  /  
< Mobbing am Arbeitsplatz

Polizeiliche Kriminalstatistik 2014

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2014 (PKS) gibt Aufschluss über Straftaten, die im vergangenen Jahr von der Polizei erfasst wurden. Danach ist die Zahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr auf über sechs Millionen angestiegen. Deutliche Steigerungen gibt es vor allem bei der Zahl der Taschendiebstähle und Rauschgiftdelikte.

Mehr Taschendiebstähle und Rauschgiftdelikte

Die Polizei hat im Jahr 2014 mehr als zwei Millionen Tatverdächtige ermittelt

© nito, fotolia

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2014 (PKS) gibt Aufschluss über Straftaten, die im vergangenen Jahr von der Polizei erfasst wurden. Danach ist die Zahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr auf über sechs Millionen angestiegen. Deutliche Steigerungen gibt es vor allem bei der Zahl der Taschendiebstähle und Rauschgiftdelikte.

Insgesamt 6.082.064 Fälle sind in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2014 erfasst. Das Diagramm zeigt den Anteil der verschiedenen Straftaten an der Gesamtmenge

© PKS 2013

Überblick über die Straftaten im Jahr 2014

Mehr als sechs Millionen Straftaten wurden im Jahr 2014 laut PKS in Deutschland begangen. Das sind rund 16.663 pro Tag. Doch Mord und Totschlag machen nur einen verschwindend geringen Teil dieser Taten aus: Mit weniger als 0,1 Prozent ist der Anteil von „Straftaten gegen das Leben“ an der Gesamtzahl der Taten sehr niedrig. Mit Blick auf den größten Anteil an der Gesamtkriminalität im Jahr 2014 lohnt sich allerdings eine Investition in guten Einbruchschutz: 40 Prozent aller 6.082.064 von der Polizei registrierten Fälle waren Diebstähle. Sowohl die Zahl der Diebstähle aus Warenhäusern oder Verkaufsräumen als auch Einbruchdiebstähle aus Wohnhäusern stiegen jeweils um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Mit dem Präventionsprogramm „Riegel vor!“ sensibilisiert die Polizei Bürger für das Thema und erläutert, wie man seine vier Wände am besten sichert. Auch vor Taschendieben sollte man sich verstärkt in acht nehmen: Hier sind die Fallzahlen im Vergleich zu 2013 gleich um 15,8 Prozent angestiegen. Ein Videofilm der Bundespolizei zeigt die häufigsten Tricks der Taschendiebe und wie man sich mit nur kleinen Verhaltensänderungen vor einem Taschen- und Handgepäckdiebstahl sinnvoll schützen kann.Rein statistisch sind Betrüger den Dieben dicht auf den Fersen: Knapp 16 Prozent aller Straftaten in 2014 waren betrügerischer Natur. Anstiege im Vergleich zum Vorjahr gab es zum Beispiel beim Erschleichen von Leistungen (+15 Prozent) und beim Betrug mittels rechtswidrig erlangter Kreditkarten (+10,2 Prozent).

Seite: 1 2 weiter >>

Weitere Infos zum Thema Gewalt in der Gesellschaft

Mehr Einbruchdiebstähle und Taschendiebstähle

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 (PKS) gibt Aufschluss über...[mehr erfahren]

Initiative fordert Überarbeitung des Stalking-Paragrafen

Die aktuelle Rechtslage in Deutschland verlangt von Stalking-Opfern...[mehr erfahren]

Wahrnehmung und Erinnerung sind lückenhaft und subjektiv

Ob Unfall oder Verbrechen: Aussagen von Augenzeugen dienen der...[mehr erfahren]

Wie Medienfiguren unsere Kinder beeinflussen

Fernsehen spielt im Leben von Kindern eine große Rolle. Vor allem...[mehr erfahren]

Stalking aus Sicht des Opferschutzes bei der Polizei

Hunderte Anrufe, Annäherungsversuche auf der Straße und in...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Meist gelesene Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Soll das Verfahren "Section Control" zur Kontrolle der Geschwindigkeit auf Streckenabschnitten, das zur Zeit in Niedersachsen getestet wird, in Deutschland eingeführt werden?
Ja, dadurch wird das nur kurzzeitige riskante Abbremsen bei den bisherigen Blitzanlagen verhindert. Es sollte in Deutschland flächendeckend eingeführt werden.
Ja, eine Einführung würde die Verkehrsunfälle verringern, sollte aber nur an speziellen Gefahrenpunkten eingesetzt werden.
Nein, eine Einführung würde zu eine weitere Gängelung der Autofahrer in Deutschland führen und wäre in datenschutzrechtlicher Hinsicht problematisch.