Betrug bei Online-Multiplayer-Games
Wie Spieler gelinkt werden
Nicht nur seriöse Nutzer spielen mit
© Dankos, fotolia
„Second Life“ und „World of Warcraft“ sind zwei typische Multiplayer-Games im Internet. Jeder dritte Spieler ist nach Schätzung von Experten bereits einmal Opfer eines Betrugs geworden. Internetkriminelle stehlen Informationen, die in Zusammenhang mit dem Onlinespiel stehen, oder infizieren den Computer des Nutzers.
Spam
Über interne Messaging-Systeme in Multiplayer-Games werden Spam-Mails versendet. Die Nutzer sollen dadurch zum Kauf virtueller Waren oder Währungen für das Game gebracht werden. Die meisten Games verfügen heute über Spam-Filter. Sie dämmen die Flut solcher Mails ein.
Phishing
Der Nutzer erhält eine Mail, die angeblich von dem Unternehmen kommt, das das Online-Spiel betreibt. In der Mail wird er nach seinem Kennwort gefragt oder davor gewarnt, dass angeblich gegen sein Konto ermittelt wird. Gibt er sein Kennwort preis, können die Phisher seine Daten einsehen und nach Belieben manipulieren. Phisher können auch Mitspieler in einem Game sein und angeben, Mitarbeiter des Unternehmens zu sein, das das Spiel betreibt. So versuchen sie, auch innerhalb des Games an Passwörter oder virtuelle Guthaben anderer Mitspieler zu gelangen.
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