Sie sind hier >  /  
< Das KK12 im Kampf gegen Sexualdelikte

Schutz vor sexuellem Missbrauch

Einen 100-prozentigen Schutz ein Kind vor sexuellem Missbrauch zu bewahren, gibt es nicht. Dennoch gibt es einige Dinge, die man beachten kann, um Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Tipps für Eltern

Selbstbewusstsein ist der beste Schutz vor Missbrauch

© CC-Verlag

 

Einen 100-prozentigen Schutz ein Kind vor sexuellem Missbrauch zu bewahren, gibt es nicht. Dennoch gibt es einige Dinge, die man beachten kann, um Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

  • Der beste Schutz für Ihr Kind ist ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit. Ermutigen Sie Ihr Kind „Nein!“ zu sagen, wenn es etwas nicht möchte. Dazu gehört auch der Begrüßungskuss für den Onkel oder die Tante.
  • Bringen Sie Ihrem Kind bei, dass es Stellen an seinem Körper gibt, die auch ein Erwachsener nicht berühren darf.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es neugierige Fragen von fremden Erwachsenen nicht beantworten muss: Dazu gehören Fragen nach der Adresse oder wo Ihr Kind am nächsten Tag spielen wird.
  • Schenken Sie Ihrem Kind Interesse und Aufmerksamkeit und lassen Sie es von seinen Erlebnissen in Schule und Freizeit berichten.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Kind die wichtigen Grundregeln „Geh nie mit Fremden mit“ und „Steig niemals zu einem Fremden ins Auto“ – auch dann nicht, wenn es nur „kurz um die Ecke“ ist.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es Sie immer und ohne Ausnahme zuerst fragen muss, wenn es von einem Erwachsenen aufgefordert wird, irgendwo hin mitzugehen. Auch wenn es darum geht „kleinen Kätzchen zu helfen“ oder „neue Computerspiele auszuprobieren“.
  • Übernachtet Ihr Kind bei Freunden, sollten Sie die Familie sehr gut kennen.
  • Wichtig bei einer Kinderbetreuung: Informieren Sie sich über die betreuende Person (Vorstrafen etc.) und über ihr Umfeld. Stellen Sie viele Fragen. Verbringt Ihr Kind dazu Zeit in einer fremden Wohnung, schauen Sie sich die Wohnung an. Schauen Sie während der Betreuung ab und an spontan vorbei.
  • Haben Sie auch nur den leisesten Verdacht, Ihr Kind könnte sexuell missbraucht werden, wenden Sie sich an eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe oder direkt an die Polizei. Die Polizei ist Ihnen auch bei der Suche nach einer Beratungsstelle behilflich.

 

 

 

 

Weitere Infos zum Thema sexueller Missbrauch

Geduld und Fingerspitzengefühl sind gefordert

Das Kriminalkommissariat 12 der Kölner Polizei beschäftigt sich...[mehr erfahren]

Was ist strafbar, was nicht?

Nicht nur der Besitz oder die Verbreitung von Kinderpornografie ist...[mehr erfahren]

Tabus brechen, offene Atmosphäre schaffen

Thomas Schlingmann ist Experte der Beratungsstelle Tauwetter e. V. in...[mehr erfahren]

Nicht wegsehen – handeln!

Die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus und auf Reisen ist...[mehr erfahren]

Die Ermittlungsarbeit beim Verdacht auf sexuellen Missbrauch

Kriminalhauptkommissarin Cathrin Frost arbeitet bei der...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Meist gelesene Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Soll das Verfahren "Section Control" zur Kontrolle der Geschwindigkeit auf Streckenabschnitten, das zur Zeit in Niedersachsen getestet wird, in Deutschland eingeführt werden?
Ja, dadurch wird das nur kurzzeitige riskante Abbremsen bei den bisherigen Blitzanlagen verhindert. Es sollte in Deutschland flächendeckend eingeführt werden.
Ja, eine Einführung würde die Verkehrsunfälle verringern, sollte aber nur an speziellen Gefahrenpunkten eingesetzt werden.
Nein, eine Einführung würde zu eine weitere Gängelung der Autofahrer in Deutschland führen und wäre in datenschutzrechtlicher Hinsicht problematisch.