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Mit der richtigen Plakette unterwegs

Feinstaub- und Rußpartikel in der Atemluft dringen tief in die Atemwege ein. Sie können Störungen hervorrufen wie etwa entzündliche Veränderungen im Atemtrakt oder Herz und Kreislauf beeinträchtigen. Feinstaubpartikel führen nicht nur zu schweren Gesundheitsschäden, sondern tragen auch zur Klimaerwärmung bei.

Umweltzonen sollen die Feinstaubbelastung in Ballungsräumen vermindern

Die Plaketten kennzeichnen unterschiedliche Schadstoffgruppen

© Henry Schmitt, fotolia

 

Feinstaub- und Rußpartikel in der Atemluft dringen tief in die Atemwege ein. Sie können Störungen hervorrufen wie etwa entzündliche Veränderungen im Atemtrakt oder Herz und Kreislauf beeinträchtigen. Feinstaubpartikel führen nicht nur zu schweren Gesundheitsschäden, sondern tragen auch zur Klimaerwärmung bei.

 

Deswegen wurden Anfang 2008 in Deutschland die ersten Umweltzonen eingerichtet, und zwar in den Städten Berlin, Köln und Hannover. Dadurch soll die Belastung der Luft mit Feinstaub verringert werden. Aktuell bestehen 51 Umweltzonen in elf Bundesländern. Das Umweltbundesamt hat eine Übersicht zu den Umweltzonen im Internet bereitgestellt.

Um zu entscheiden, ob ein Fahrzeug in einer Umweltzone unterwegs sein darf, werden alle Fahrzeuge je nach Schadstoffausstoß in eine von drei Kategorien eingeordnet und erhalten eine rote, gelbe oder grüne Plakette (das entspricht den Schadstoffgruppen 2 bis 4). Bei der Einfahrt in die Umweltzonen kann man dann anhand von Straßenschildern erkennen, mit welcher Plakette man in die Umweltzone fahren darf. Die Regeln wurden inzwischen flächendeckend verschärft: Seit dem 01.01.2013 bzw. 01.07.2014 dürfen in den meisten Umweltzonen nur noch Autos mit grüner Plakette fahren.

Wo erhält man die Plakette?

Man erhält die Umweltplaketten bei Vorlage der Fahrzeugpapiere bei den amtlichen Zulassungsstellen, aber auch in Kfz-Werkstätten, Tankstellen mit Werkstatt sowie bei den Überwachungsorganisationen wie z. B. der Dekra und dem TÜV. Man kann die Plakette auch bestellen. Dafür schickt man eine nicht beglaubigte Kopie der Fahrzeugpapiere per Brief, Fax, oder E-Mail z. B. an die amtliche Zulassungsstelle. Die Plakette wird dann per Post versandt. Die Gebühren betragen je nach Ausgabestelle zwischen fünf und zehn Euro. Beim Versand können höhere Gebühren anfallen.

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