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Polizeiliche Kriminalstatistik 2018

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) gibt Aufschluss über Straftaten, die im Laufe des Jahres von der Polizei erfasst wurden. Danach ist die Zahl 2018 mit 5.555.520 Taten im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken – um 3,6 Prozent.

Weniger Wohnungseinbruch und Taschendiebstahl

Die Polizei hat im Jahr 2018 mehr als 2 Millionen Tatverdächtige ermittelt

© nito/stock.adobe.com

 

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) gibt Aufschluss über Straftaten, die im Laufe des Jahres von der Polizei erfasst wurden. Danach ist die Zahl 2018 mit 5.555.520 Taten im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken – um 3,6 Prozent.

 

Insgesamt sind 5.555.520 Fälle in der PKS 2018 erfasst. Das Diagramm zeigt den Anteil der verschiedenen Straftaten an der Gesamtmenge

© PKS 2018

Diebstahl und Betrug

Der Diebstahl war 2018 das häufigste Delikt. Mit 1.936.315 Fällen macht er rund 35 Prozent der registrierten Straftaten aus. Die gute Nachricht: Trotz der hohen Fallzahlen ist die Diebstahlskriminalität im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent gesunken. Nahmen beispielsweise die Wohnungseinbruchdiebstähle seit 2008 kontinuierlich zu, ging die Zahl in den Jahren 2016 und 2017 zurück (2016: -9,5 Prozent, 2017: -23 Prozent). 2018 nahmen sie erneut um 16,3 Prozent ab: Im Laufe des Jahres wurden nur noch 97.504 Fälle zur Anzeige gebracht (2017: 116.540). Auch der Anteil vollendeter Einbrüche, bei denen es also nicht nur bei dem Versuch bleibt, sinkt seit Jahren. Nach Einschätzung der Behörden hängt das vor allem mit der Verbesserung der Sicherungsmaßnahmen zusammen. Dadurch zeigt sich einmal mehr: Eine effektive Sicherung sollte in jedem Haushalt installiert sein. Denn mit 18,1 Prozent ist die Aufklärungsquote relativ gering. Doch man sollte sich nicht nur vor Einbrechern in Acht nehmen, sondern auch vor Taschendieben. Zwar sank die Zahl der angezeigten Fälle, dennoch wurden 2018 insgesamt immer noch 104.196 Taschendiebstähle zur Anzeige gebracht. Rein statistisch sind Betrüger den Dieben dicht auf den Fersen: Etwa 15 Prozent aller Straftaten waren betrügerischer Natur. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Fälle 2018 allerdings gesunken, auf 840.783 (-7,6 Prozent).

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JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.