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< „Legal Highs” – alles andere als legal

Sicherheit auf Festivals

Rock am Ring ist das wohl bekannteste Musikfestival Deutschlands, das jedes Jahr rund 90.000 Menschen in die Eifel lockt. Die Großveranstaltung am Nürburgring ist nicht nur eine sehr große Herausforderung für die Veranstalter, sondern auch für die Polizei. Denn die ist während der drei Festivaltage rund um die Uhr im Einsatz, um Drogenmissbrauch, Diebstahl und andere Straftaten zu verhindern und bei Verstößen zu ermitteln.

Im Einsatz gegen Drogenmissbrauch und Diebstahl


Festivals sind für die Einsatzkräfte der Polizei eine große Herausforderung

© bernardbodo/stock.adobe.com

 

Rock am Ring ist das wohl bekannteste Musikfestival Deutschlands, das jedes Jahr rund 90.000 Menschen in die Eifel lockt. Die Großveranstaltung am Nürburgring ist nicht nur eine sehr große Herausforderung für die Veranstalter, sondern auch für die Polizei. Denn die ist während der drei Festivaltage rund um die Uhr im Einsatz, um Drogenmissbrauch, Diebstahl und andere Straftaten zu verhindern und bei Verstößen zu ermitteln.

Intensive Planungsphase

Fast ein Jahr lang bereitet sich die Polizei in Mayen auf Rock am Ring vor. Die Polizeidirektion ist für das Gebiet und somit auch für das Festival zuständig. Sobald eine Veranstaltung vorbei ist, beginnen schon die Einsatzvorbereitungen für das Folgejahr. Für die Mayener Polizei ist Rock am Ring eine anspruchsvolle, aber auch positive Herausforderung – sowohl aus logistischer als auch aus einsatztaktischer Sicht, erklärt Polizeidirektor Gerd Bertram, Leiter der Polizeidirektion Mayen und Polizeiführer bei Rock am Ring: „In unserem Zuständigkeitsbereich ist dies der größte jährlich wiederkehrende Einsatz. Die Vorbereitungen sind sehr umfangreich und werden von der Führungsgruppe der Polizeidirektion vorgenommen.“ Trotz der Größenordnung handelt es sich bei dem Festival um eine weitgehend friedliche Veranstaltung. „Die Festivalbesucher verbringen mehrere Tage in Partylaune und ausgelassener Stimmung am Nürburgring. In Anbetracht der Menschenmenge – wir reden hier von den Dimensionen annähernd einer Großstadt – welche für die Dauer der Veranstaltung rund um den Nürburgring zusammenkommt und Tage miteinander verbringt, muss man feststellen, dass das Kriminalitätsaufkommen eher gering ist“, berichtet der Polizeidirektor.

Fokus: Drogenkriminalität

Trotz des überwiegend friedlichen Verlaufs sind die Einsatzkräfte 24 Stunden in Alarmbereitschaft. Zwar sind Schlägereien unter Betrunkenen eher eine Ausnahme, allerdings kommt es häufiger zu Diebstählen aus Zelten und Handtaschen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bekämpfung der Drogenkriminalität. „Es gibt verschiedene Kontrollen in Bezug auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz“, erklärt Gerd Bertram. „Neben Kontrollen an festen Stellen, zum Beispiel bei der Anreise, führen wir insbesondere auch mobile Kontrollen vor und während der Veranstaltung durch. Hier kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl in Uniform als auch in Zivil zum Einsatz.“ Auch wenn mit den Kontrollen nicht verhindert werden kann, dass es zu Verstößen kommt, sind sie ein wichtiges Signal, dass Drogenkonsum – aller Partystimmung zum Trotz – in keinem Fall toleriert wird. „Nach Veranstaltungsende wird im Rahmen der Abfahrt die Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeugführer überwacht.“

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