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Gier und Neugier

Tricks rund um vermeintlich unschlagbare Schnäppchen, verführerisch lukrative Jobangebote, Nachrichten mit angeblich top-aktuellen und intimen News über Promis oder verblüffend persönlich gehaltene Warnmeldungen – all das und noch viel mehr findet sich im Arsenal der Internetbetrüger. Die rasante technische Entwicklung und die offene Bereitschaft vieler Internetnutzer, persönliche Informationen preiszugeben, machen es den Gaunern zusätzlich leicht, mit ihren psychologischen Tricks erfolgreich zu sein.

Welche menschlichen Schwächen Internetbetrüger ausnutzen

Die psychologischen Tricks sind einfach, aber wirkungsvoll

© Renee Jansoa, fotolia

 

Tricks rund um vermeintlich unschlagbare Schnäppchen, verführerisch lukrative Jobangebote, Nachrichten mit angeblich top-aktuellen und intimen News über Promis oder verblüffend persönlich gehaltene Warnmeldungen – all das und noch viel mehr findet sich im Arsenal der Internetbetrüger. Die rasante technische Entwicklung und die offene Bereitschaft vieler Internetnutzer, persönliche Informationen preiszugeben, machen es den Gaunern zusätzlich leicht, mit ihren psychologischen Tricks erfolgreich zu sein.

Das Spiel mit der Sensationslust

„Wenn du das nicht liest, wirst du es bereuen“

Betrüger verschicken Nachrichten, in denen beispielsweise mit Anzeigen wegen frei erfundenen Straftaten gedroht wird oder die Vernichtung von Daten auf dem Rechner angekündigt wird. Auch vor Erpressungen mit angeblich belastendem Fotomaterial oder anderen vermeintlich unangenehmen Informationen scheuen Online-Kriminelle nicht zurück. Viele Betrüger wollen durch diese Aktionen ihre Opfer dazu bringen, infizierte Mailanhänge oder manipulierte Internetseiten zu öffnen, um dann beispielsweise Spionagesoftware auf fremden Rechnern zu platzieren. Oft handelt es sich aber auch um regelrechte Erpressungen, bei denen direkte Geldzahlungen gefordert werden.

Das Spiel mit der Neugier

„Brandneu –das musst du unbedingt sehen“

Betrüger verschicken Mails, MMS oder sonstige Nachrichten mit Anhängen oder platzieren Links in Social Networks, die zum Anklicken verleiten – wer das tut, findet allerdings nicht die gewünschte Information vor, sondern lädt Schadsoftware auf seinen Rechner. 

In diese Kategorie fallen beispielsweise angebliche Fotos von Prominenten in intimen Situationen (etwa Nacktfotos von Britney Spears oder anderen Pop-Größen), vermeintliche Videoclips von Blockbustern wie „Harry Potter und der Halbblutprinz“ oder Links zu Youtube-Videos mit Spekulationen über die Ursache des plötzlichen Tods von Michael Jackson. Ebenfalls gerne genutzt von den Computerbetrügern: Nachrichten mit angeblichen Hintergrundinfos zu Epidemien wie Schweinegrippe oder SARS, zu dramatischen Unfällen wie dem Absturz eines Air France Airbus in den Atlantik oder – schon einige Jahre zurückliegend – Naturkatastrophen wie dem Tsunami in Südostasien oder dem Hurrikan Katrina.

Das Spiel mit der Geldgier

„Der Reichtum liegt doch auf der Straße“

Betrüger verführen ihre Opfer dazu, ihnen ihre Konten zur Verfügung zu stellen, um internationale Überweisungen abzuwickeln. Der eigentliche Zweck: Opfer durch Vorabzahlungen abzuzocken oder Gelder, die beispielsweise aus Phishing-Angriffen auf Bankkunden stammen, zu waschen. Wer auf die Offerte der Kriminellen einsteigt, verliert oft nicht nur Geld, sondern macht sich möglicherweise sogar strafbar. In diesem Bereich ist das „Social Engineering“ besonders gefährlich: Immer öfter stellen sich die Betrüger so präzise auf ihre Opfer ein, dass diese sich persönlich angesprochen fühlen und das Gefühl haben, tatsächlich ein seriöses, auf sie individuell abgestimmtes Angebot zu erhalten. Ein Klassiker in diesem Bereich sind die bereits legendären Aktivitäten der so genannten „Nigeria Connection“. In afrikanischen Staaten ansässige Betrüger versenden E-Mails, in denen die Opfer aufgefordert werden, ihr Konto gegen hohe Provisionen für Auslandstransaktionen zur Verfügung zu stellen.

 

Aktuelle Beispiele für betrügerischeAktivitäten im Internet finden Sie auf den Seiten des Internetportals „Computerbetrug.de“

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.