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Malware und Spyware - „Stars“ der Internetkriminalität

Merkwürdige Abbuchungen auf dem Bankkonto, plötzliche Sperrungen von Festplatten, Beschwerden von Bekannten, dass man sie angeblich mit Spam-Mails überhäufe – bösartige Computerprogramme können für viel Unruhe sorgen. Wir zeigen Ihnen, was Begriffe wie „Malware“ oder „Spyware“ bedeuten.

Spionagesoftware und sonstige bösartige Programme machen Jagd auf Computernutzer 

Das Internet hält böse Überraschungen bereit

© Klaus Eppele, fotolia

Merkwürdige Abbuchungen auf dem Bankkonto, plötzliche Sperrungen von Festplatten, Beschwerden von Bekannten, dass man sie angeblich mit Spam-Mails überhäufe – bösartige Computerprogramme können für viel Unruhe sorgen. Wir zeigen Ihnen, was Begriffe wie „Malware“ oder „Spyware“ bedeuten. 

Malware – böse Software

Malware ist ein Kunstbegriff, der aus den englischen Wörtern „malicious“ (=bösartig) und „software“ (=Computerprogramm) zusammengesetzt ist. Der deutsche Begriff lautet Schadprogramm. Malware ist ein Überbegriff, der alle feindseligen, intrusiven und auf jede andere Art unerwünschten Programme abdeckt. Diese „bösartigen Computerprogramme“ führen Funktionen aus, die der Benutzer nicht wünscht und die oftmals extrem schädlich sind. Spyware ist eine Erscheinungsform von Malware. Damit werden Schadprogramme bezeichnet, die Daten eines PC-Nutzers ohne sein Wissen und ohne seine Zustimmung an Dritte (meistens den Hersteller des Schadprogramms) weiterleiten, um damit Daten auf dem PC des Nutzers auszuspähen oder gar die Fernkontrolle über den Computer zu übernehmen. Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „spy“ (=Spion) und „ware“ (Endung von Software) und bedeutet zu Deutsch so viel wie „Schnüffelprogramm“.

Spyware – Programme, die schnüffeln

Unter Spyware fallen hauptsächlich die folgenden Programmtypen: 

  • Trojanische Pferde (kurz: Trojaner): Programme, die sich unbemerkt vom Nutzer auf seinem Computer installieren und ebenso unbemerkt sicherheitsrelevante Daten abfangen, wie etwa Passwörter.
  • Rootkits: Schadprogramme, die mit den Rechten des Systemadministrators arbeiten, ohne dass dieser das bemerkt, ähnlich den Trojanischen Pferden.  
  • Computerviren und Computerwürmer: Schadprogramme, die sich über das Internet oder über E-Mails verbreiten. Oft genügt das Öffnen einer Internetseite, um den Virus oder Wurm zu aktivieren. Bei E-Mails sind oft die Anlagen (=engl. attachment) mit dem Virus bzw. Wurm verseucht. Er wird aktiviert, wenn man die Anlage öffnet.

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