< Telefonreanimation unterstützt Ersthelfer vor Ort

Drogen- und Suchtbericht 2016

Rauschtrinken nimmt ab

© arkna, fotolia

Rauschtrinken nimmt ab

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat den Drogen- und Suchtbericht 2016 vorgestellt. Er gibt einen umfassenden Überblick über die Daten- und Faktenlage zu legalen Suchtmitteln, illegalen Drogen und Verhaltenssüchten. Laut dem Bericht zeigen die Präventionsmaßnahmen der letzten Jahre Wirkung: So ist der Pro-Kopf-Konsum von reinem Alkohol seit 1980 um fast 3 Liter zurückgegangen. Auch jugendliches Rauschtrinken nimmt ab. Zielgerichtete Maßnahmen, die sich speziell an Kinder und Jugendliche wenden, werden gut angenommen. Doch obwohl es in den vergangenen Jahren einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen gab, werden immer noch jedes Jahr mehr als 15.000 Fälle von Krankenhauseinweisungen aufgrund von Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren registriert. „Gerade beim Thema Alkohol zeigt sich, dass Erwachsene leider nicht immer gute Vorbilder sind. Viel zu häufig werden die Risiken des Alkohols in der Gesellschaft verharmlost. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten, damit ein gesellschaftliches Umdenken stattfindet“, betont Mortler.
Beim Tabakkonsum ist die Entwicklung aus gesundheitlicher Sicht ebenfalls positiv. Zwar rauchen immer noch knapp 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, doch der Trend ist rückläufig. Bei den 12- bis 17-Jährigen sind es nur noch 7,8 Prozent. ‚In‘ sind hingegen das Internet und Computerspiele. Hier gelte es, auf mögliche Nebenwirkungen dieser wichtigen Technologien hinzuweisen. Bereits heute sind etwa 560.000 Menschen in Deutschland onlinesüchtig.
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Weitere Infos für Lehrer / Erzieher

Prävention durch sinnvolle Freizeitgestaltung

Ein schönes Hobby macht nicht nur Spaß, sondern kann auch präventiv...[mehr erfahren]

Wie gut schützen Cyber-Policen vor Internetkriminalität?

Wer häufig das Internet nutzt, läuft immer auch Gefahr, Opfer von...[mehr erfahren]

Antisemitismus

Der Bundesbeauftragte Dr. Felix Klein im Interview

Im Jahr 2017 wurden 1.453 antisemitische Straftaten bei der Polizei...[mehr erfahren]

Weniger Straftaten, mehr Sicherheit

Dunkle Fußgängerunterführungen, kaum einsehbare Bushaltestellen oder...[mehr erfahren]

Die fatale Presseflut nach Amoktaten in Schulen

Prof. Dr. Herbert Scheithauer, Entwicklungs- und Klinischer...[mehr erfahren]