< Zivilcourage – eine nötige Tugend

Kann ich noch fahren?

Die Entscheidung für den richtigen Zeitpunkt, ab wann man nicht mehr als Fahrer ins Auto steigt, ist schwer. Schließlich bedeutet es in jedem Fall eine Einschränkung, spontan mobil unterwegs sein zu können. Doch die Entscheidung wird leichter, wenn man bereit ist, auf die Signale seines Körpers zu achten und einen engen Kontakt mit seinem Arzt pflegt.

Fragen zur Selbstkontrolle, ob man noch verkehrstüchtig ist

Es ist wichtig, immer wieder zu überprüfen, ob man noch fit genug ist, sich hinters Lenkrad zu setzen

© Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V., Bonn

 

Die Entscheidung für den richtigen Zeitpunkt, ab wann man nicht mehr als Fahrer ins Auto steigt, ist schwer. Schließlich bedeutet es in jedem Fall eine Einschränkung, nicht mehr spontan mobil unterwegs sein zu können. Doch die Entscheidung wird leichter, wenn man bereit ist, auf die Signale seines Körpers zu achten und einen engen Kontakt mit seinem Arzt pflegt.

Erich Klaus, Verkehrssicherheitsberater der Bonner Polizei, empfiehlt zur Überprüfung der eigenen Fahrtüchtigkeit folgende Fragen für sich zu beantworten:

  • Kann ich noch genug sehen und hören?
  • Reagieren meine Augen noch rechtzeitig auf wechselnde Lichtverhältnisse oder fühle ich mich schnell geblendet?
  • Wie gut sehe ich bei Dämmerung oder Dunkelheit? Kann ich auch nicht beleuchtete Gegenstände genügend und rechtzeitig erkennen?
  • Ist mein Blickfeld noch ausreichend? Wird alles erkannt, was sich links und rechts von mir abspielt?
  • Kann ich Geschwindigkeiten und Entfernungen noch sicher einschätzen?
  • Erkenne ich Geräusche im Straßenverkehr genügend? Nehme ich sehr helle und tiefe Töne wahr? Kann ich jederzeit bestimmen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt?
  • Wie gut ist meine Konzentration? Fühle ich mich schnell unsicher oder überfordert? Lasse ich mich leicht ablenken? Kann ich meine Aufmerksamkeit teilen, um alles Notwendige im Straßenverkehr erkennen zu können?
  • Kann ich bei plötzlich auftretenden Situationen schnell reagieren?
  • Lässt es mein Körper zu, in kritischen Situationen rechtzeitig und kräftig die Bremse zu betätigen und schnelle Lenkbewegungen zu bewerkstelligen?
  • Klappt es mit dem notwendigen Schulterblick oder verlasse ich mich unbewusst mehr auf die Spiegel?
  • Welche vorhandenen gesundheitlichen Beschwerden können meine Fahrsicherheit beeinträchtigen und sind mir alle Nebenwirkungen meiner Medikamente bekannt?
  • Wann habe ich mich das letzte Mal von meinem Arzt untersuchen lassen, um eventuelle Leistungsminderungen erkennbar zu machen?
  • Habe ich ein Auto, das mir die nötige Sicherheit bietet?
  • Muss ich noch ein Auto haben, das viel Geld kostet, oder kann ich meine Mobilität auch alternativ erhalten?

Weitere Infos für Lehrer / Erzieher

„Man muss den Kindern andere Erfahrungshorizonte eröffnen!“

Ob in der Politik oder bei Demonstrationen aktiv – Menschen mit...[mehr erfahren]

Immer mehr Jugendliche sind gefährdet

Surfen, zocken, chatten: Nach Angaben der Bundeszentrale für...[mehr erfahren]

Dortmunder Polizei

Die Dortmunder Polizei im Einsatz bei Fußballspielen

Körperverletzung, unerlaubter Einsatz von Pyrotechnik, Angriffe auf...[mehr erfahren]

Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs

Bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs

„Trau dich!“ ist eine bundesweite Initiative zur Prävention des...[mehr erfahren]

Schule gegen sexuelle Gewalt

Eine Initiative für mehr Sicherheit in der Schule

Anfangs freute sich die 15-jährige Schülerin, als ihr Sportlehrer ihr...[mehr erfahren]