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Im Einsatz gegen Schmiererei und Vandalismus

Bunte Bilder, symbolische Zeichen und geschwungene Schriftzüge: Graffitis prägen das Bild an Bahnstationen und Bushaltestellen in ganz Deutschland. Über den künstlerischen Wert der Darstellungen lässt sich streiten. Fest steht jedoch, dass das Besprühen von fremdem Eigentum illegal ist und sich die Sprayer damit strafbar machen. Wie viele andere Großstädte zählt auch Leipzig zu den deutschen Graffiti-Hochburgen. Die Bahnanlagen der Stadt sind häufig das Ziel der sogenannten Hobby-Künstler. Oft sind es gerade neu errichtete Anlagen, die beschmiert werden. Um das erhöhte Graffiti-Aufkommen in den Griff zu bekommen, ist im Leipziger Zentrum und der Umgebung seit 2016 ein Graffitimobil der Deutschen Bahn unterwegs, das die „Kunstwerke“ entfernt.

Das Leipziger Graffitimobil

Leider keine Seltenheit: mit Graffitis beschmierte Bahnhöfe

© hydebrink, fotolia

 

Bunte Bilder, symbolische Zeichen und geschwungene Schriftzüge: Graffitis prägen das Bild an Bahnstationen und Bushaltestellen in ganz Deutschland. Über den künstlerischen Wert der Darstellungen lässt sich streiten. Fest steht jedoch, dass das Besprühen von fremdem Eigentum illegal ist und sich die Sprayer damit strafbar machen. Wie viele andere Großstädte zählt auch Leipzig zu den deutschen Graffiti-Hochburgen. Die Bahnanlagen der Stadt sind häufig das Ziel der sogenannten Hobby-Künstler. Oft sind es gerade neu errichtete Anlagen, die beschmiert werden. Um das erhöhte Graffiti-Aufkommen in den Griff zu bekommen, ist im Leipziger Zentrum und der Umgebung seit 2016 ein Graffitimobil der Deutschen Bahn unterwegs, das die „Kunstwerke“ entfernt.

Hohe Reinigungskosten

Das Projekt der Deutschen Bahn wird finanziell vom Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) unterstützt, denn die Kosten, um das Fahrzeug jeden Tag auf die Straße zu schicken, sind hoch: „Das Graffitimobil kostet uns im Jahr etwa 56.000 Euro“, erklärt Christian Schulz. Der Leiter des Bahnhofsmanagements Leipzig hat das Projekt 2016 ins Lebens gerufen und den ZVNL als Partner gewinnen können. Neben den Materialkosten schlagen auch die Personalkosten zu Buche, erklärt Schulz: „Wir haben einen festen Mitarbeiter, der den ganzen Tag mit dem Fahrzeug im Einsatz ist.“ Die Idee des Graffitimobils ist nicht neu. Mit Unterstützung des ZVNL sind bereits seit 2008 ähnliche Fahrzeuge von anderen Trägern in Leipzig und Umgebung auf „Sauberkeitsmission“: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) versucht dadurch vor allem, bildungsschwache oder vorbestrafte Jugendliche wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Auch das Berufsbildungswerk Leipzig (bbw) verfügt über ein solches Fahrzeug. Durch die Maßnahme sollen Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen gefördert werden, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

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JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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