Sie sind hier >  /  
< Sexuelle Übergriffe durch Männergruppen

Grundlagenwissen zu deutschen Sicherheitsbehörden

Die Zeitschrift „Die Kriminalpolizei“ hat die Kerndaten zu allen deutschen Sicherheitsbehörden auf ihrer Webseite zusammengestellt. Ein ausführlicher Artikel erklärt den rechtlichen Hintergrund und die föderale Struktur der Sicherheitsbehörden in Deutschland. Tabellarische Übersichten zu jeder Behörde fassen wichtige Informationen zusammen, so etwa Angaben zu den wichtigsten Aufgaben, zur Zahl der Beschäftigten oder zum Budget, das den jeweiligen Behörden zur Verfügung steht.

www.kriminalpolizei.de hat Basisdaten kompakt aufbereitet


Die Landeskriminalämter sind ein wichtiger Teil der deutschen Sicherheitsbehörden

© Heike Jestram, Fotolia

 

Die Zeitschrift „Die Kriminalpolizei“ hat die Kerndaten zu allen deutschen Sicherheitsbehörden auf ihrer Webseite zusammengestellt. Ein ausführlicher Artikel erklärt den rechtlichen Hintergrund und die föderale Struktur der Sicherheitsbehörden in Deutschland. Tabellarische Übersichten zu jeder Behörde fassen wichtige Informationen zusammen, so etwa Angaben zu den wichtigsten Aufgaben, zur Zahl der Beschäftigten oder zum Budget, das den jeweiligen Behörden zur Verfügung steht.

 

> zur Übersicht der Sicherheitsbehörden in Deutschland

 

Auf einer Deutschlandkarte kann man außerdem die Standorte aller bundesweit bzw. landesweit tätigen Sicherheitsorgane sehen und diese direkt anklicken. Dazu gehören neben den Landeskriminalämtern und den Landesverfassungsschutzämtern auch das Bundeskriminalamt, der Bundesnachrichtendienst, der Militärische Abschirmdienst und der Verfassungsschutz. Die Kerndaten zu jeder Behörde werden in tabellarischer Form zusammengefasst.

Spannende Daten und Vergleichsmöglichkeiten

Sicherheitsbehörden und Polizeibeamte nach Bundesland

Interaktive Karte auf www.kriminalpolizei.de/sicherheitsbehörden

Die Angaben der Namen der Behördenleiter und der Kontaktdaten, auch für Presseanfragen, bilden die Basis dieses Informationsangebots. Doch es bietet auch Informationen zu den Spezialgebieten und Projekten der Ämter. Manche Landeskriminalämter bleiben bei den Angaben dazu sehr allgemein, andere geben genauere Auskunft, etwa dazu, welche Rolle Cybercrime oder Terrorismusbekämpfung bei ihrer Arbeit spielt. Die finanziellen und personellen Ressourcen der Behörden sind unterschiedlich: So gibt Bayern für sein LKA rund 128 Millionen Euro im Jahr aus und beschäftigt etwa 1.600 Bedienstete, ihre Kollegen in Sachsen müssen mit rund 57 Million Euro und etwa 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zurechtkommen.
Die Verfassungsschutzbehörden sind in der Regel kleiner als die Landeskriminalämter. So muss der Verfassungsschutz in Brandenburg mit einem Etat von 1,3 Millionen Euro und 100 Beschäftigten auskommen; die Behörde in Niedersachsen verfügt über einen Etat von 18,5 Millionen Euro und 280 Bedienstete.
Man kann auf der Internetseite der Zeitschrift „Die Kriminalpolizei“ aber auch interessante Zahlen zu den Polizeikräften in Deutschland finden: So arbeiten insgesamt 259.422 Polizeibeamtinnen und -beamte in Deutschland. Bei der Zahl der Ordnungshüter je Quadratkilometer oder je Einwohner eines Bundeslandes gibt es regionale Unterschiede: So gibt es in Bremen statistisch gesehen 0,046 Polizisten pro Einwohner, also einen Polizisten auf 22 Einwohner. Im bevölkerungsreichen NRW kommt ein Polizist jedoch nur auf 40 Einwohner.
Für alle, die beruflich einen Erstzugriff auf die Daten deutscher Sicherheitsbehörden benötigen, sei es für die Schule, im journalistischen Umfeld oder durch das persönliche politische Engagement, bietet diese Seite alle wichtigen Einstieginformationen, um sich intensiver mit der Arbeit der deutschen Sicherheitsbehörden auseinanderzusetzen.
28.04.2016 (WL)

Weitere Infos für Polizisten

Milde Urteile und freie Straftäter

Deutschland ist ein Rechtsstaat. Wenn die Polizei einen Täter...[mehr erfahren]

Eigenschutz, Jedermannsrecht und Selbstjustiz

Um sich selbst vor professionellen Einbrecherbanden und Kriminellen...[mehr erfahren]

Deutschland braucht ein einheitliches Versammlungsrecht

Kreative Protestformen von Umweltorganisationen wie Greenpeace oder...[mehr erfahren]

Sozialpädagogische Maßnahmen für straffällige Jugendliche

Seit langem wird heftig diskutiert, wie man mit straffällig...[mehr erfahren]

Weniger Straftaten, mehr Sicherheit

Dunkle Fußgängerunterführungen, kaum einsehbare Bushaltestellen oder...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Audio Podcasts

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Meist gelesene Artikel

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.