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< Illegale Drogen: Woraus sie bestehen und wie sie wirken

Alkoholkonsum und seine Folgen

Alkohol ist ein sehr beliebtes Genussmittel. Ob Bier, Wein, Schnaps oder Cocktails: Weltweit trinken viele Menschen regelmäßig und gerne mal das ein oder andere Glas. Europa ist nach dem aktuellsten Alkoholreport der Weltgesundheitsorganisation WHO die Region, in der am meisten Alkohol konsumiert wird. Das hat neben zahlreichen Gesundheitsrisiken auch viele Todesfälle zur Folge. Laut einem Gesundheitsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist Alkohol weltweit die fünfthäufigste Todesursache.

Die offizielle Empfehlung für sogenannten „risikoarmen Konsum“ liegt für Frauen bei 12 Gramm reinen Alkohols täglich. Das entspricht in etwa einem kleinen Glas Bier (0,25l) oder Wein (0,1l). Die Grenze für Männer liegt bei 24 Gramm, das sind etwa ein halber Liter Bier oder zwei kleine Gläser Wein. Zusätzlich wird empfohlen, zwei alkoholfreie Tage in der Woche einzulegen, um das Risiko für gesundheitliche Schäden gering zu halten.

Gesundheitliche Konsequenzen und strengere Regulierungen

Global spielt Alkohol eine große Rolle, wenn es um die Entstehung von Krankheiten geht. Jahrelanger übermäßiger Alkoholkonsum kann nicht nur Lebererkrankungen, wie zum Beispiel Leberzirrhose, sondern auch schwerwiegende Krebs- und Herzerkrankungen zur Folge haben, die in einigen Fällen auch tödlich enden. Alkohol verursacht nicht nur Krankheiten, sondern er ist auch der Auslöser von zahlreichen Gewalttaten und Verkehrsunfällen. Die OECD ist infolge ihres Gesundheitsberichts 2015 davon überzeugt, dass man in Deutschland jährlich 44.000 Leben retten könnte, wenn man den Alkoholkonsum durch politische Maßnahmen reduzieren würde. Dazu zählen strengere gesetzliche Regeln für Alkoholwerbung und -verkauf, höhere Steuern auf alkoholische Getränke und die konsequente Durchsetzung von Promillegrenzen im Straßenverkehr. Auch wenn der durchschnittliche Alkoholkonsum in den 34 OECD-Staaten in den letzten 20 Jahren leicht zurückgegangen ist, zeigen gerade junge Menschen ein problematischeres Trinkverhalten. Regulierungen im Werbe- und Verkaufsbereich könnten laut OECD nicht nur verhindern, dass Menschen frühzeitig sterben, sondern auch positive Auswirkungen auf die Anzahl der gesund verbrachten Lebensjahre haben. Zahlreiche Beratungsangebote und weitere Informationen zu Risiken, einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und Selbst-Tests zur Einschätzung des eigenen Trinkverhaltens bietet die Kampagne „Kenn Dein Limit“ im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für Jugendliche und für Erwachsene.

FL (31.03.2017)

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