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Gänsehaut-Feeling im neuen Polizeimuseum Hamburg

Die Säge des Frauenmörders Fritz Honka, die vermeintlichen Hitler-Tagebücher und die präparierte Streusandkiste des Kaufhauserpressers „Dagobert“: All das konnten bisher nur Polizeischüler betrachten. Doch ab Anfang 2014 ist die Lehrmittelsammlung der Hamburger Polizei auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Im neuen interaktiven Polizeimuseum kann dann nicht nur ein Blick auf rund 200 Jahre Polizeigeschichte in Hamburg geworfen werden. Die Besucher können auch selbst auf Spurensuche gehen, Fälle lösen oder mit dem Polizeihubschrauber eine Runde drehen – im Flugsimulator.

Kriminalhauptkommissar Ernst Auch ist Leiter des Polizeimuseums in Hamburg

© Polizeimuseum Hamburg 

Fälle lösen und Hubschrauber fliegen 

In einer kompletten Etage des Polizeimuseums Hamburg befindet sich ein kriminaltechnisches Labor. „In dem können vornehmlich Kinder und Jugendliche – aber auch Erwachsene – versuchen, Kriminalfälle mit technischen Mitteln zu lösen“, erklärt Museumsleiter Ernst Auch. „Dadurch möchten wir unseren Besuchern zeigen, wie die Polizei anhand von Spuren und Dingen, die sie am Tatort findet, einen Fall aufklärt.“ Wenn der Fall gelöst ist, muss natürlich der Täter „erkennungsdienstlich behandelt werden“, wie es bei der Polizei heißt. Das von den Besuchern aufgenommene „Verbrecherfoto“ dürfte zu einem begehrten Andenken an den Museumsbesuch werden. Wer mehr Action möchte, dem empfiehlt Auch einen Flug mit dem Polizeihubschrauber über Hamburg: „Wir haben einen Flugsimulator, in dem man ein Einsatzszenario zwischen dem Hubschrauber und zwei Hafenstreifenbooten im Hamburger Hafen erleben kann“, sagt Auch.  Gezeigt werden soll, wie vielfältig Polizeiarbeit sein kann. Der Beruf des Polizisten sei sehr vielseitig, erzählt der Museumsleiter: „Sie können Hubschrauberpilot sein, Biologe, Chemiker, Psychologe, Taucher, Hundeführer oder auch Museumsleiter, so wie ich.“

Polizeimuseum Hamburg Carl-Cohn-Straße 39 22297 Hamburg Tel. 040/4286-680 80 
Mail: polizeimuseum@
polizei.hamburg.de

Web: http://www.hamburg.de/
polizeimuseum/
 

Damit aber erst gar nichts passiert, was die Polizei auf den Plan ruft, ist Prävention gefragt. „Wir haben einen speziellen Raum im Museum, in dem die Polizei Hamburg interaktive Präventionsangebote macht.“ Verknüpft werden diese mit aktuellen Themen, zu denen es für die Besucher Seminare und Fachvorträge geben wird. (ks) (01.08.2013)


Bildergalerie Polizeimuseum Hamburg 

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