Sie sind hier >  /  
< Taschen- und Trickdiebstahl

Geistige und körperliche Fitness erhalten

Die Generation „60+“ ist längst von der Werbewirtschaft und der Pharmabranche entdeckt worden. So sollen nicht verschreibungspflichtige Medikamente, Salben und gesundheitsfördernde Getränke zum Wohlbefinden beitragen. Aber so verlockend sie sind: Sie können nur ergänzend wohl tun. Denn geistige und körperliche Fitness können Sie nicht an der Supermarktkasse kaufen – Sie müssen sie sich gerade auch im Alter selbst erarbeiten. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie auch im Alter geistig und körperlich fit bleiben!

 

Gedächtnistraining ist nicht nur etwas für Überflieger

Die Gedächtnisleistung lässt sich trainieren. Denn das Gehirn verhält sich wie ein Muskel. Es verkümmert, wenn man es nicht benutzt, und es arbeitet besser, wenn man es fordert. Dieses Fitnesstraining für den Kopf nennt sich „Gedächtnistraining“ oder „Gehirnjogging“. Dabei werden in Analogie zur körperlichen Gymnastik das Denkvermögen und die Merkfähigkeit des Gehirns durch einfache Übungen trainiert, die in einer vorgegebenen Zeitspanne erledigt werden sollen. Dadurch werden verschiedene Gedächtnisleistungen angesprochen und gefordert: Die Wahrnehmung, die Konzentration, die Merkfähigkeit, die Wortfindung, die Formulierung, das assoziative und logische Denken, das Strukturieren, die Urteilsfähigkeit, die Fantasie, die Kreativität und die Denkflexibilität. Regelmäßiges Gedächtnistraining verbessert Ihre Hirnleistungen und die Durchblutung Ihres Gehirns und fördert die Neubildung von neuronalen Verknüpfungen.

Der „Bundesverband Gedächtnistraining e. V.“ sieht gerade besonders große Vorteile für ältere Menschen: „Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verringert sich die Lernfähigkeit im Alter nicht. Ein älterer Mensch benötigt zwar mehr Zeit, um neue Informationen aufzunehmen, er macht aber während dieses Vorgangs aufgrund seines größeren Erfahrungsschatzes weniger Fehler. Ganzheitliches Gedächtnistraining unterstützt im Alter besonders die geistige Beweglichkeit.“

Eine Lebensaufgabe im Alter zeigt Ihnen und anderen, zu was Sie fähig sind

Zur Fitness im Alter kann auch eine neue Lebensaufgabe beitragen. Überlegen Sie, was Sie besonders gut können und wie Sie mit diesen Fähigkeiten anderen helfen können. Das kann Sie verändern und ungeahnte Energien bei Ihnen frei setzen. Ob es ihre kreative Ader ist oder ob Sie sich lokalpolitisch engagieren, ob Sie für Nachbarn und Freunde sorgen oder mit lernschwachen Kindern die Hausaufgaben machen: Es gibt viele Möglichkeiten, die Sie nutzen können. Sprechen Sie mit den Menschen, die Ihnen besonders nahe stehen, über dieses Thema. Vielleicht entwickeln Sie gemeinsam die besten Ideen! 

Auch für Senioren bietet das Internet viele Möglichkeiten.

© Marzanna Syncerz, fotolia

„Silver-Surfer“ entdecken den Computer als Informations-, Unterhaltungs- und Kontaktmedium

E-Mails, der Online-Einkauf und das Online-Banking sind auch aus dem Alltag vieler älterer Menschen nicht mehr wegzudenken. Wer in seinem Berufsleben nicht mit Computern zu tun hatte, kann über spezielle Computerkurse für Senioren das nötige Basiswissen erwerben. Computerkenntnisse ermöglichen es Ihnen, mit Ihren Verwandten und Freunden per E-Mail in stetigem Kontakt zu sein. Sie können nicht nur viele Konsumgüter über das Internet bestellen, sondern auch Ihre Bankgeschäfte online erledigen. Dabei ist es wichtig, auf die Datensicherheit zu achten, Passwörter regelmäßig zu wechseln und beispielsweise die Virenschutzsoftware stets aktuell zu halten. Das Internet kann aber auch als Informations- und Unterhaltungsmedium dienen: Es bietet nicht nur Texte für alle denkbaren Interessen. Auch das Angebot an Bildern und Filmen steigt von Tag zu Tag. Mit Hilfe von Suchmaschinen finden Sie schnell die für Ihre Interessen passenden Internetseiten – bis hin zur Partnervermittlung für Senioren. Eine gezielte Nutzung des Internets erweitert ihren Horizont und hält Sie auf dem Laufenden, ohne dass Sie dafür das Haus verlassen müssen.

Seite: << zurück 1 2

Weitere Infos für Senioren

Räuber tricksen mit vorgetäuschten Pannen

Eine ungewöhnliche Masche wendete ein Dieb Anfang Februar 2017 auf...[mehr erfahren]

Wann kann man gebuchte Reisen kostenfrei stornieren?

Türkei, Ägypten, Frankreich, Tunesien: Die Terroranschläge in...[mehr erfahren]

Neues Nationales Waffenregister

Nach dem Amoklauf an einer Grundschule in Newtown im Dezember 2012,...[mehr erfahren]

Drehen, fühlen, kippen

Würden Sie sofort bemerken, wenn Sie einen gefälschten Geldschein in...[mehr erfahren]

Mehr Sicherheit und Schutz für Zootiere

Ein Ausflug in den Zoo lässt viele Kinder- und Erwachsenenherzen...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Beliebte Artikel

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.