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21.11.2017

»Mein falscher Freund – Crystal Meth«

© Kwest, fotolia

Bayernweite Präventionskampagne gestartet

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 8.962 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz mit Crystal Meth verfolgt. Die Auswirkungen des Konsums sind fatal, denn die synthetische Modedroge macht schnell süchtig, schädigt Nervenzellen im Gehirn und lässt den Körper verfallen. Einen Großteil der Verstöße musste die Bayerische Polizei registrieren (2.441 Verstöße). Hier stammt das „Crystal“ überwiegend aus dem angrenzenden Tschechien. Daher hat das Bundesland jetzt die Präventionskampagne »Mein falscher Freund – Crystal Meth« gestartet, die über die gesundheitlichen Folgen aufklärt. Die Idee sowie der Anstoß zur neuen Kampagne kamen vom Bayerischen Landeskriminalamt. Sie richtet sich an 18- bis 45-Jährige, die potentiell gefährdet sind oder die Droge bereits konsumieren sowie an deren soziales Umfeld. „Crystal Meth hat den Weg in viele Bevölkerungsschichten gefunden – auch mit dem Ziel der Leistungssteigerung. Wir wollen mit unserer Kampagne auch junge Frauen oder Mütter ansprechen. Denn wenn während der Schwangerschaft Crystal konsumiert wird, leidet auch der Säugling enorm“, erklärt Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege. „Gemeinsam wollen wir zudem Menschen erreichen, die unter hohem Leistungsdruck stehen – sowohl im Beruf als auch in Familie und Freizeit.“

Auf der Homepage www.mein-falscher-freund.de stehen neben einem Kino-Trailer und weiteren Videospots auch weiterführende Links und Kontaktadressen zu Beratungs- und Hilfeangebote zur Verfügung. Daneben  sind zahlreiche Informationen zu Crystal Meth und einem Konsum im Allgemeinen zu finden.
Quelle: Bayerische Staatsregierung/LKA Bayern


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