Sie sind hier >  

Archiv

< Neue Betrugsmasche
11.06.2019

Gewalt gegen Kinder

© Gerhard Seybert/stock.adobe.com

Zahlen für 2018 in Berlin vorgestellt

Deutschland ist ein sehr sicheres Land. Dennoch sind auch hier Kinder vielen Formen von Gewalt ausgesetzt. Die Fälle von Kindesmisshandlung beliefen sich im Jahr 2018 zum Beispiel auf mehr als 4.000. Rund 14.600 Kinder waren von sexueller Gewalt betroffen. Das zeigen die Zahlen der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik zu kindlichen Gewaltopfern, welche die Deutsche Kinderhilfe und das Bundeskriminalamt (BKA) Anfang Juni 2019 in Berlin vorgestellt haben. Für 136 Kinder endete eine Gewalttat im Jahr 2018 sogar tödlich. Fast 80 Prozent waren zum Zeitpunkt des Todes jünger als sechs Jahre.

Die in der Statistik aufgeführten Fälle sind jedoch nur diejenigen, die bekannt sind. Laut BKA-Präsident Holger Münch gibt es ein großes Dunkelfeld, da die Täter oft aus dem näheren Umfeld der Opfer stammen und somit eine hohe Hemmschwelle für eine Strafanzeige besteht. Alarmierend sei auch die Rolle, die das Internet spiele, betonte der BKA-Chef. So werde das digitale Netz für die Verbreitung von Kinderpornografie und zur Anbahnung von Kontakten mit Kindern und damit letztendlich zur Umsetzung des Missbrauchs genutzt. Die Fallzahlen seien stark gestiegen. Um diese Verbrechen besser bekämpfen zu können, forderte er, die Befugnisse der Polizei zur Strafverfolgung zu erweitern und die Gesetzeslage dahingehend anzupassen.

Quelle: GdP


Weitere archivierte Kurznachrichten

17.04.2019

GdP-Chef benennt Handlungsbedarf[mehr erfahren]

17.04.2019

GdP warnt vor Sicherheitsrisiken[mehr erfahren]

26.03.2019

Autofahrende müssen derzeit besonders aufpassen Im Frühjahr...[mehr erfahren]

26.03.2019

GdP-Chef hält engeren Austausch für wichtig[mehr erfahren]

26.03.2019

Neue BZgA-Infokarte unterstützt Ersthelfer Bei einem...[mehr erfahren]

13.03.2019

GdP begrüßt Mord-Urteil gegen Raser[mehr erfahren]

13.03.2019

Nur wenige Verstöße bei Online-Angeboten in Deutschland[mehr erfahren]

13.03.2019

Sprachassistenten kontrolliert einsetzen[mehr erfahren]

20.02.2019

GdP-Chef weist im Fernsehinterview auf Unterschiede hin[mehr erfahren]

20.02.2019

Auch die Polizei bietet Einblick in ihre Arbeit[mehr erfahren]

20.02.2019

Kurzfilmwettbewerb zum Thema „Verkehrsunfall“[mehr erfahren]

13.02.2019

Polizeiliche Aktion gegen Hass im Netz[mehr erfahren]

13.02.2019

Unterwegs bei Eis und Schnee[mehr erfahren]

13.02.2019

Zahlreiche Angebote und Informationen[mehr erfahren]

22.01.2019

GdP bewertet Zunahme als Sicherheitsrisiko[mehr erfahren]

22.01.2019

DVR veröffentlicht neue Präventionsvideos[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Regionale Prävention

Prävention vor Ort

Hier finden Sie unsere Informationen zur Prävention in Ihrer Nähe!

Klicken Sie auf die Karte, um ein Bundesland auszuwählen.

Kurznachrichten

GdP-Chef begrüßt Maßnahmen von Bund und Ländern[mehr erfahren]

Unterrichtsmaterial zu Risiken im Straßenverkehr[mehr erfahren]

Neues Bundesinvestitionsprogramm gestartet[mehr erfahren]

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Audio Podcasts

Hier finden Sie alle Podcasts

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Beliebte Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.