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22.07.2019

Wachsendes Risiko Cybergrooming

© burdun/stock.adobe.com

Bund bekämpft sexuelle Belästigung im Netz

In Sozialen Medien, in Chatrooms oder bei Online-Spielen passiert es immer häufiger, dass Minderjährige gezielt sexuell belästigt werden. Dieses Phänomen, das unter dem Namen „Cybergrooming“ bekannt ist, kann mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Jedoch gilt der Straftatbestand bisher nur, wenn die Täter tatsächlich mit Kindern chatten. Werden die Profile von Eltern oder verdeckten Ermittlern genutzt, etwa um die Täter zu überführen, war die Kommunikation bislang nicht strafbar. Die Bundesregierung hat deshalb nun eine Änderung des Strafgesetzbuchs beschlossen: In Zukunft ist auch strafbar, wenn die Täter nur glauben, mit einem Kind zu kommunizieren, auch wenn es tatsächlich Erwachsene sind. Die neue Regelung sorgt nicht nur dafür, dass Kinder und Jugendliche in der digitalen Lebenswelt besser geschützt werden. Sie soll künftig auch die Strafverfolgung der Polizei in besonderem Maße erleichtern.

Mehr Informationen zum Thema Cybergrooming sowie zu weiteren Gefahren, denen Minderjährige im Internet ausgesetzt sind, finden Sie auch in der Rubrik „Internet/Mobil“ auf PolizeiDeinPartner sowie auf der Webseite gutes-aufwachsen-mit-medien.de.

Quelle: Die Bundesregierung

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.