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Taschendiebstahl auf Weihnachtsmärkten

Taschendiebe schlagen am liebsten dort zu, wo sich große Menschenmengen aufhalten – beispielsweise auf Weihnachtsmärkten. Im dichten Gedränge zwischen den festlichen Buden und Ständen halten sie Ausschau nach leichter Beute. Georg Schimmelpfennig vom Polizeipräsidium Düsseldorf erklärt die Vorgehensweise der Täter und wie man sich vor ihnen schützen kann.

Kinderdiebe aus Südosteuropa 

Andere Tätergruppen kommen aus den südosteuropäischen Staaten nach Deutschland – zum Teil werden für Diebstähle auch Kinder eingesetzt, die über internationale Schleuserbanden nach Deutschland kommen. „Diese Kinder sind häufig unter 14 Jahren und somit noch nicht strafmündig. Selbst wenn sie erwischt werden, kann man nicht viel gegen sie ausrichten“, so der Experte. Den „typischen“ Taschendieb gebe es aber nicht. Es können Deutsche, Nicht-Deutsche, Männer, Frauen oder eben Kinder sein, betont Schimmelpfennig. „Den Tätern ist außerdem daran gelegen, möglichst wenig aufzufallen und sich ihrer Umgebung anzupassen. Diebe, die in der Business-Lounge eines Flughafens nach Opfern Ausschau halten, werden sich also selbst als Geschäftsreisende tarnen. Und Taschendiebe, die auf einer teuren Einkaufsmeile unterwegs sind, werden sich elegant kleiden, um sich optisch an ihre Opfer anzupassen.“ 

Schutz vor Taschendieben auf Weihnachtsmärkten 

Durch ein wenig Aufmerksamkeit und Umsicht kann man sich recht gut vor Taschendieben schützen. Georg Schimmelpfennig rät: 

  • Machen Sie sich schon vorab Gedanken, was Sie unterwegs wirklich benötigen und lassen Sie Unnötiges zu Hause. 
  • Verzichten Sie, wenn möglich, auf eine Handtasche und verstauen Sie Bargeld und EC-Karten getrennt voneinander in den Innentaschen von Jacke oder Mantel. 
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie von Fremden in ein Gespräch verwickelt werden und halten Sie Abstand. 
  • Kommt es doch einmal zum Diebstahl, erstatten Sie auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei

SW (25.10.2013) 

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