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Anreize beim Einbruchschutz schaffen

Bei den derzeit in fast ganz Deutschland steigenden Einbruchszahlen ist es nötig, seine Wohnung und sein Haus gut gegen Eindringlinge zu schützen. Präventionskampagnen machen zwar auf das Thema aufmerksam, reichen aber nicht aus, um den Einbruchschutz nachhaltig in den Köpfen der Menschen zu verankern und sie zum Handeln zu bewegen, meint der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Oliver Malchow.

Täter arbeiten oft gut organisiert und international

Neben den örtlich ansässigen Tätern, die Einbrüche häufig im Rahmen von Beschaffungskriminalität begehen, gibt es auch gut organisierte und weit vernetzte mobile Täterbanden, die überregional und sogar international tätig sind. „Diese Banden gehen hochprofessionell und mit Arbeitsteilung an die Sache heran. Das heißt: Einige spionieren zunächst Tatgelegenheiten aus – sie schauen etwa, wer um welche Zeit das Haus verlässt. Den eigentlichen Einbruch verüben dann andere Täter und das Wegschaffen der Beute übernehmen wiederum weitere Personen“, erklärt Malchow. Die Täter haben es hauptsächlich auf Bargeld und Schmuck abgesehen, weil beides unauffällig und leicht zu transportieren ist.

Einbruchschutz geht alle an

Meist handelt man erst, wenn etwas passiert ist – zum Beispiel, wenn in der Nachbarschaft eingebrochen wurde. Dabei unterschätzen viele die Auswirkungen, die ein Einbruch auf manche Menschen haben kann. „Jeder Wohnungseinbruch stellt einen massiven Eingriff in die Privatsphäre dar. Manche Opfer können nach so einer Tat nicht mehr in den eigenen vier Wänden wohnen und müssen letztendlich sogar umziehen, weil die psychische Belastung zu groß ist“, weiß Malchow. Daher ist es umso wichtiger, stets die Augen offen zu halten und Verdächtiges in der Nachbarschaft umgehend der Polizei zu melden. SW (25.07.2014)

 

Professionelle Hilfe beim Einbruchschutz

 

 

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