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< Einbruchschutz – Tipps zum richtigen Verhalten

Kriminalitätsmonitor NRW

Die Polizeilichen Kriminalstatistiken sowohl des Bundes als auch des Landes NRW weisen einen Rückgang der Anzahl der Wohnungseinbrüche aus. Dennoch sind immer noch unzählige Menschen betroffen: Bundesweit wurde im Jahr 2018 rund 98.000 Mal in Häuser oder Wohnungen eingebrochen, davon fast 30.000 Mal in Nordrhein-Westfalen.

Einbruch Studie

Zentrale Ergebnisse zu den Risikofaktoren

  • Menschen, die in Wohnungen leben, sind stärker von Wohnungseinbrüchen betroffen als diejenigen, die in Ein- oder Zweifamilienhäusern leben.
  • Wohnungen, die im Erdgeschoss von Mehrfamilienhäusern liegen, sind stärker von Wohnungseinbrüchen betroffen als Wohnungen, die in höheren Stockwerken von Mehrfamilienhäusern liegen.
  • Gemeinden mit mehr Einwohnern sind stärker von Wohnungseinbrüchen betroffen als Gemeinden mit weniger Einwohnern.
  • Jüngere Menschen zwischen 18 und 34 Jahren sind stärker von Wohnungseinbrüchen betroffen als ältere Menschen.

Wohnungseinbrüche werden bevorzugt im Winterhalbjahr verübt

© sdecoret/stock.adobe.com

Zentrale Ergebnisse zum Anzeigeverhalten

  • Tendenziell nimmt die Anzeigequote zwischen den Erhebungsjahren ab, was insbesondere auf den Rückgang der Anzeigen von versuchten Delikten zurückzuführen ist.
  • Ist die persönliche Belastung durch einen Wohnungseinbruch hoch, ist die Anzeigequote höher, als wenn keine oder eine geringe Belastung vorliegt.
  • Unterschiede von Personengruppen hinsichtlich der Anzeigequote werden oft besonders bei den versuchten Delikten deutlich: Bewohner größerer Mehrfamilienhäuser mit neun oder mehr Wohnungen, Personen ohne Berufsausbildung und jüngere sowie ältere Befragte zeigen versuchte Einbrüche seltener an. Im Falle von vollendeten Delikten ist die Anzeigequote durchgehend als hoch zu bezeichnen.
  • Die häufigsten Gründe für den Verzicht auf eine Anzeige sind die Einschätzung des Schadens als zu gering und die Vermutung, dass es nur geringe Erfolgsaussichten für eine Tataufklärung gibt. Geschädigte versuchter Wohnungseinbrüche gehen außerdem gelegentlich davon aus, die Polizei würde nicht tätig werden und schätzen teilweise den versuchten Wohnungseinbruch als nicht strafbar ein.

Zentrale Ergebnisse zur Zufriedenheit mit der polizeilichen Bearbeitung

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.