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Falsche Freunde im Internet

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Xing bieten faszinierende neue Möglichkeiten der Kommunikation. Doch sind auch hier bereits Kriminelle aktiv, die Daten klauen, Nutzer abzocken oder belästigen. Wir bieten einen Überblick über die wichtigsten Risiken und eine Reihe praktischer Sicherheitstipps.

 

Einfache Maßnahmen – große Wirkung!

Wer sich vor den Gefahren in sozialen Netzwerken schützen möchte, muss nicht gleich ganz auf deren Nutzung verzichten. Hier eine Reihe von Tipps, wie Sie sich sicherer durch Ihre Online-Community bewegen können:

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet auf seiner Webseite ausführliche Informationen über die Risiken der sozialen Netzwerke und Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren. 

  • Geben Sie nicht zu viel über sich preis! Und überprüfen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen, so dass nicht jeder Besucher Ihres Profils alle Informationen zu sehen bekommt. 
  • Akzeptieren Sie nur solche Personen als Kontakte, die sie auch wirklich kennen – „falsche Freunde“ wissen sonst etwa sehr schnell, wann Ihre Wohnung leer steht, und können diese Informationen auf kriminelle Weise nutzen. 
  • Achten Sie auf den Einsatz sicherer Passwörter. Nach Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sollten diese mindestens acht Zeichen lang sein und neben Buchstaben auch Ziffern und Sonderzeichen enthalten. Außerdem sollten Sie für verschiedene Anwendungen auch unterschiedliche Passwörter nutzen. 
  • Seien Sie vorsichtig mit dem Nachverfolgen von Links! In sozialen Netzwerken werden immer öfter von Datenfischern manipulierte Links platziert, um Nutzer auf gefälschte Seiten zu locken, um so an die Zugangsdaten zu kommen. Damit kann die Identität des Nutzers gestohlen und für kriminelle Zwecke missbraucht werden.
  • Vorsicht beim Download von Inhalten aus dem Internet in soziale Netzwerke – Sie könnten dadurch Urheberrechte verletzen und sich strafbar machen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Computer durch ein Virenschutzprogramm und eine Firewall gesichert ist und aktualisieren Sie dieses Programm regelmäßig.
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JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.