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Zehn Tipps zu Ihrer Sicherheit im Internet

Die moderne Kommunikationswelt hat auch ihre dunkle Seite: Internetbetrüger versuchen mit immer neuen Techniken, Computernutzer auszuspionieren und um ihr Geld zu bringen. Wie Sie sich vor diesen und anderen Gefahren schützen können, zeigen wir in unseren zehn Tipps.

 

Verschlüsseln Sie drahtlose Netzwerke!

Über ungesicherte W-LAN können Eindringlinge auf Ihren Computer eindringen und dort geheime Daten ausspionieren. Sie können aber auch auf Ihre Kosten im Internet surfen, oder Ihren Rechner für üble Zwecke wie den Versand von Spam-Nachrichten oder den Download illegaler Inhalte missbrauchen. Es lohnt sich also, die Sicherheitskonfigurationen anzupassen. Die von den Herstellern vorab eingestellten Schutzmaßnahmen können von Angreifern oft mühelos umgangen werden. 

Führen Sie unterschiedliche Benutzerkonten!

Viele Computernutzer arbeiten ständig als „Administratoren“ – oft ohne es zu wissen. Wenn Sie über ein solches Benutzerkonto arbeiten, haben Sie uneingeschränkte Rechte, Einstellungen auf Ihrem Rechner zu ändern. Das bedeutet aber auch, dass Eindringlinge auf Ihrem Computer ungleich mehr Schaden anrichten können, als wenn Sie nur mit eingeschränkten Rechten arbeiten. Ein weiterer Grund für die Einrichtung von beschränkten Benutzerkonten: Sie können damit die Rechte von Mitbenutzern limitieren

Wählen Sie sichere Passwörter und gehen Sie sorgfältig damit um!

Ein Passwort zu knacken ist mit der „richtigen“ Software heutzutage keine schwierige Aufgabe für Kriminelle – machen Sie es Ihnen daher möglichst schwer, indem Sie längere Kombinationen von Ziffern und Buchstaben ohne erkennbaren Zusammenhang wählen. Verzichten Sie auf den Einsatz von elektronischen Passwort-Speichertools, denn dort suchen Computerspione am ehesten nach den Daten. Bewahren Sie die Zugangsdaten auch nicht im direkten räumlichen Zusammenhang zu Ihrem Rechner auf – das Post-it am Schreibtisch ist zwar bequem, lädt aber geradezu zum Missbrauch ein. 

Seien Sie vorsichtig bei der Weitergabe persönlicher Informationen!

Besonders in Social Networks wie Facebook oder Studi-VZ, aber auch in Online-Diskussionsforen ist die Verlockung groß, persönliche Daten und Vorlieben preiszugeben. Vor allem Jugendliche platzieren dort gerne Fotos oder Videos aus dem persönlichen Umfeld online, die dann vielleicht auch von möglichen Arbeitgebern gefunden werden können. Machen Sie sich immer bewusst, dass alles, was Sie der elektronischen Welt anvertrauen, von Millionen Menschen mitgelesen werden kann. Das Internet vergisst nie!

Sichern Sie Daten extern und verschlüsseln Sie mobile Geräte!

So modern Ihr neuer Rechner auch sein mag – irgendwann kann auch er kaputt gehen. Nicht nur der normale Materialverschleiß kann dazu beitragen, auch Viren und Würmer können Festplatten unlesbar machen. Daher sollten Sie Ihre Daten regelmäßig auf externen Festplatten oder anderen Speichermedien sichern. Das gilt auch für Laptops, bei denen noch ein anderes Risiko dazu kommt: Sie können auf Reisen leicht verloren gehen oder gestohlen werden!

Misstrauen Sie dem „schnellen Geld“ im Internet!

Wie in der „normalen Welt“ gilt auch im Internet: Hände weg von dubiosen Jobangeboten, mit denen man etwa als Finanzagent merkwürdig rasch und mühelos reich werden kann, oder verblüffend günstigen Schnäppchen! Damit kann man nicht nur eine Menge Geld verlieren, sondern sich beispielsweise als unfreiwilliger Geldwäscher auch ernste strafrechtliche Probleme einhandeln!

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.