< Sicher auf dem Elektrofahrrad

Fit fürs Elektroauto

Das Interesse an privater Elektromobilität steigt: Derzeit sind weltweit bereits mehr als drei Millionen elektrisch betriebene Autos auf den Straßen unterwegs, so das Ergebnis einer Untersuchung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW). Zudem gibt es in Deutschland immer mehr Carsharing-Angebote, die Fahrzeuge mit Elektroantrieb zur Verfügung stellen. Auch viele Fahrschulen reagieren auf den klimafreundlichen Trend und bieten ihren Fahrschülerinnen und Fahrschülern die Möglichkeit, die Führerscheinprüfung im E-Auto abzulegen. Doch was müssen Autofahrerinnen und Autofahrer beachten, wenn sie sich ans Steuer eines Elektroautos setzen?

Begrenzte Reichweite beachten

Die durchschnittliche Reichweite eines Elektroautos liegt derzeit bei etwa 200 Kilometern. Dann muss die Batterie wieder aufgeladen werden. Kürzere Strecken lassen sich daher problemlos absolvieren. Schwieriger wird es auf längeren Distanzen. Denn in Deutschland gibt es bisher noch keine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Laut einer Erhebung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft gab es Mitte 2017 in Deutschland rund 11.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Bis 2020 sollen es 15.000 sein – 10.000 Normal- Ladesäulen und 5.000 Schnell-Ladesäulen, an denen die Batterie innerhalb von etwa 30 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden kann. Auch die Hersteller investieren in die technische Weiterentwicklung der Fahrzeuge, um die Reichweite zu steigern. „Einige Fahrzeuge können bereits Distanzen von bis zu 400 Kilometer schaffen“, erklärt Frank Schneider. „Die Technik wird sich dahingehend immer weiter verbessern.“

E-Auto im Ausland: In einigen Ländern wie Frankreich, Norwegen oder Österreich ist die Ladeinfrastruktur bereits relativ gut ausgebaut. Innerhalb von Europa ist das Aufladen des Elektroautos in der Regel unproblematisch, da die meisten öffentlich zugänglichen Ladestationen, wie auch in Deutschland, über einen Anschluss mit einem Stecker des „Typ 2“ verfügen.

Reiseplanung nicht vergessen

Wer mit einem E-Auto längere Strecken innerhalb von Deutschland oder sogar ins Ausland fährt, sollte sich vor Fahrtantritt unbedingt über die auf dem Weg verfügbare Ladeinfrastruktur informieren, beispielsweise bei der Bundesnetzagentur. Denn ist die Batterie plötzlich leer, gibt es derzeit noch keine Möglichkeit, das E-Auto vor Ort mit einem mobilen Akku wieder fit zu machen, erklärt VdTÜV-Experte Frank Schneider: „Die Pannenhilfe muss in dem Fall leider abschleppen. Das ist dann vergleichbar mit einem technischem Defekt.“

MW (23.02.2018)

Seite: << zurück 1 2

Weitere Infos zum Thema Verkehrsicherheit im privaten Straßenverkehr

Achtung bei Tuning-Kits aus dem Internet

Pedelecs 25 erfreuen sich zunehmender Beliebtheit: Mehr als 500.000...[mehr erfahren]

Fahrsicherheitstrainings schärfen Risikobewusstsein im Straßenverkehr

Zu schnell gefahren, zu spät gebremst oder Vorfahrt missachtet: Nach...[mehr erfahren]

„Hinter jedes Steuer gehört ein klarer Kopf“

Jedes Jahr verunglücken auf deutschen Straßen Menschen, weil sie...[mehr erfahren]

Neue Technik sorgt nach Unfall für schnelle Hilfe

eCall (emergency call) ist ein Notrufsystem, das nach einem...[mehr erfahren]

Pappe, Plastik und Blech statt Scherbenhaufen

Ob Fußball-Derby, Rock-Konzert oder Karnevalsumzug: Vielerorts ist...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Audio Podcasts

Hier finden Sie alle Podcasts

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Beliebte Artikel zum Thema Verkehrssicherheit

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.