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Mehr als nur ein Busfahrkurs

In Bochum und Gelsenkirchen werden pro Jahr rund 500 Senioren fit für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gemacht. Das örtliche Verkehrsunternehmen, die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra), führt in beiden Städten jeweils zehn Fortbildungen durch: Praktisch orientiert und auf den jeweiligen Ortsteil zugeschnitten. Eine beispielhafte Zusammenarbeit des Verkehrsunternehmens, der Polizei, der Städte und der Verkehrswacht.

Gunnar Cronberger, Bogestra

© BOGESTRA

Häufige Fehler von Senioren im ÖPNV

  • Sie suchen im fahrenden Fahrzeug lange nach dem besten Sitzplatz.
  • Sie halten sich nicht fest.
  • In den Stadtbahnstationen nutzen sie mit ihren Rollatoren die Fahrtreppen.
  • Sie überladen ihren Rollator als Gepäckträger. Dadurch haben sie ihn beim Ein- und vor allem beim Aussteigen in den Bus oder die Bahn nicht mehr im Griff.
  • Sie nutzen den Rollator als Sitzplatz im Bus oder in der Bahn. Bei überraschenden Bremsmanövern ist das jedoch extrem unsicher.
  • Sie machen die Feststellbremse des Rollators nicht fest. Muss das Fahrzeug bremsen, wird der Rollator zu einem gefährlichen Geschoss.
  • Sie zeigen allen Mitfahrenden ungewollt beim Fahrscheinkauf am Automaten,  im Bus oder in der Bahn, wie viel Geld sie bei sich tragen.

Eine Dienstfahrt der besonderen Art

© BOGESTRA

 Tipps für Senioren im ÖPNV

  • Nutzer von Rollatoren sollten an den Haltestellen mit den Aufzügen fahren und nicht auf der Rolltreppe.
  • Der erste freie Sitzplatz ist der beste, auch wenn man einmal gegen die Fahrtrichtung sitzen muss.
  • Sagen Sie dem Fahrer beim Einsteigen Bescheid, wenn Sie unsicher zu Fuß sind.
  • Stellen Sie den Rollator auf den dafür vorgesehenen Flächen im Bus ab, ziehen Sie die Feststellbremse an und suchen Sie den nächstgelegenen Sitzplatz.
  • Wenn Sie am Automaten im Bus eine Fahrkarte kaufen, hantieren Sie nicht offen mit Ihrer Geldbörse.
  • Setzen Sie sich am besten auf einen Platz am Gang. Sollte Ihr Sitznachbar unangenehm werden, können Sie einfach aufstehen und den Platz wechseln.
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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.