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Schulische und familiäre Suchtprävention durch Peer-Eltern

Das Berliner Programm „PEaS“

Während beim Thema Alkohol und Rauchen der Präventionsgedanke im Vordergrund steht, geht es beim Thema Medien vor allem um den verantwortungsvollen Umgang. „Eltern haben keine Erfahrungen aus der eigenen Kindheit, was neue Medien wie Computer oder Smartphones betrifft“, so Projektkoordinatorin Michaela Graf. „Sie sind oft ratlos und wissen nicht, was sie erlauben dürfen und was sie verbieten sollten oder ab wann sie sich Gedanken machen sollten, wenn ihr Kind etwa zu lange am PC sitzt“.

Die Peer-Eltern-Ausbildung

PEaS-Elternkurse werden durch ausgebildete PEaS-Trainerinnen und -Trainer durchgeführt. Die Ausbildung besteht aus folgenden drei Modulen von je drei Stunden Dauer:

  • Modul 1: „Alkohol, Handy, Computer, Tabak – Wie spreche ich mit meinem Kind darüber?“ (Suchtentstehung, Risiko- und Schutzfaktoren)
  • Modul 2: „Hilfe, mein Kind pubertiert! – Wie kann ich trotzdem im Gespräch bleiben?“ (Zusammenhänge zwischen Pubertät, Medien- und Suchtmittelkonsum – mit einer oder einem medizinischen Expertin/Experten)
  • Modul 3: „An wen kann ich mich wenden, wenn ich mir Sorgen um mein Kind mache?“ (Unterstützungsangebote und Vermittlungswege – mit einer Fachkraft aus der Sucht- und Selbsthilfe)

Zum Erfahrungsaustausch und ggf. zur weiteren Unterstützung finden über die PEaS-Qualifizierung hinaus regelmäßige Elterntische mit den PEaS-Trainern statt.

Die Projektkoordinatorinnen mit dem PEaS-Handbuch

© Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH

Kontakt:

Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH „PEaS – Peer Eltern an der Schule“

Michaela Graf

Mainzer Straße 23

10247 Berlin

info@berlin-suchtpraevention.de (KL)

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