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Bagatelldelikt
Bei einem Bagatelldelikt handelt es sich um eine Straftat von geringer Bedeutung und geringer Schuld des Täters oder der Täterin. Der Begriff kommt im Gesetz als solches nicht vor, wird aber generell für Delikte von geringer Bedeutung verwendet.
Bandenkriminalität
Wenn mehrere Kriminelle bei einer Straftat zusammenwirken, nennt man dies Bandenkriminalität. Eine Bande besteht aus mindestens drei Mitgliedern.
Beamtenbeleidigung
Mit Beamtenbeleidigung bezeichnet man die in der Regel verbale Beleidigung eines Amtsträgers (z. B. eines Polizisten), die während seiner Dienstzeit oder in Beziehung auf seinen Dienst begangen wird.
Bengalisches Feuer
Bengalische Feuer (umgangssprachlich: „Bengalos“) sind pyrotechnische Produkte mit großer Leuchtwirkung und starker Rauchentwicklung, die von Fußballfans häufig als Fackeln bei Fußballspielen abgebrannt werden.
Beratungsstelle Radikalisierung
An die „Beratungsstelle Radikalisierung“ des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg können sich alle Personen wenden, denen Radikalisierungsprozesse bei Angehörigen oder Bekannten auffallen und zu diesem Thema Fragen haben.
Bereitschaftspolizei
Wenn es um Sicherheit und Ordnung für den Bürger geht, erfordert der Arbeitsalltag der Landespolizeien viel Flexibilität. Oft benötigen sie dabei Unterstützung der Bereitschaftspolizei, die bei besonderen Anlässen jederzeit abrufbereit ist.
Beschaffungskriminalität
Der Begriff Beschaffungskriminalität umfasst alle kriminellen Handlungen zum Erwerb oder zur Finanzierung von Betäubungsmitteln. Klassische Delikte sind Eigentumsdelikte wie Einbruch, Diebstahl oder Raub.
Betriebskriminalität
Unter Betriebskriminalität versteht man Delikte, die von Beschäftigten eines Unternehmens begangen werden, um sich in der Regel selbst zu bereichern, während das Unternehmen geschädigt wird.
Betrug
„Betrug“ ist ein Vermögensdelikt im Strafrecht, bei dem der Täter das Opfer in der Absicht täuscht, sich rechtswidrig zu bereichern und dem Betrogenen somit einen materiellen Schaden zufügt.
Betäubungsmittelgesetz
Das Betäubungsmittelgesetz (exakt „Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln“) regelt in Deutschland seit 1972 alle rechtlichen Bestimmungen, die im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln auftreten.
Beweispflicht/-last
Die Beweispflicht (oder auch Beweislast) legt fest, wer vor Gericht dazu verpflichtet ist, seine Behauptungen zu beweisen. Als Beweis akzeptiert das Gericht zum Beispiel Dokumente oder Zeugenaussagen.
Beweissicherung
Vor Gericht sind die Beweise für ein Vergehen von entscheidender Bedeutung für eine Urteilsfindung. Die Polizei hat die Aufgabe, Beweise zu sichern. Dazu sammelt sie Spuren aller Art, auch Fotos und Videos, nimmt Verdächtige fest und verhört sie.
Bewährung
Im Strafrecht bedeutet Bewährung, dass eine verhängte Freiheitsstrafe ausgesetzt wird und der Verurteilte – unter Einhaltung bestimmter Auflagen – in Freiheit bleibt.
Beziehungsdelikte
Beziehungsdelikte sind Straftaten, die in einer spezifischen Täter-Opfer-Beziehung begangen werden: Das Opfer und der Täter kannten sich schon vor der Tat oder standen sich nahe.
BHE
Der Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen (BHE) vergibt für die im Verband gelisteten Errichter das BHE-Zertifikat „BHE-zertifizierter Fachbetrieb“ bzw. „BHE-zertifizierter Fachplaner“.
Big Data
Der Begriff „Big Data“ beschreibt immer größer und komplexer werdende bzw. sich schnell ändernde Datenmengen. Sicherheitsbehörden wie die Polizei werden im Rahmen ihrer Ermittlungen in Bezug auf Big Data vor große Herausforderungen gestellt.
Blitzer
Umgangssprachlich „Blitzer“, „Radarfalle“ oder „Starenkasten“ genannte fest installierte oder mobile Geräte werden von der Polizei im öffentlichen Straßenverkehr zur Geschwindigkeitskontrolle von Fahrzeugen eingesetzt.
Blitzmarathon
Beim so genannten „Blitzmarathon“ führt die Polizei während eines bestimmten Zeitraumes an vorher festgelegten und bekanntgegebenen Stellen intensive Geschwindigkeitskontrollen bei Fahrzeugen durch.
Body Cams
Body Cams sind kleine „Körperkameras“, die von Polizisten in gefährlichen Einsätzen auf der Schulter getragen werden können, um das Geschehen aufzuzeichnen. Die Kameras dienen der Abschreckung und helfen bei der Aufklärung von Straftaten.
Bootcamp
Als Bootcamp wird ein Trainingslager für Soldaten bezeichnet, vor allem in den USA. Seit den 1990er Jahren fallen auch Einrichtungen zur Umerziehung von Verbrechern, aber auch von straffällig oder auffällig gewordenen Jugendlichen unter diesen Titel.
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In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.