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Phishing
Darunter versteht man das „Abfischen“ von Passwörtern durch Kriminelle mithilfe von gefälschten Webseiten oder betrügerischen E-Mails.

Vorgehensweise 

Nicht umsonst klingt der Begriff „Phishing“ nach Angeln: Das Kunstwort aus „Password“ und „Fishing“ bezeichnet das kriminelle Abfischen von sensiblen Zugangsdaten für das Internet-Banking oder andere persönliche Online-Geschäfte. Die Betrüger werden dabei meist auf folgendem Weg aktiv: Gefälschte E-Mails, die angeblich von Banken oder Firmen stammen, fordern Nutzer dazu auf, über bestimmte Links Webseiten zu öffnen und dort ihre Benutzerdaten einzugeben. Als Gründe werden oft dringende Sicherheitsprobleme oder drohende Sperrungen von Konten angegeben. Folgendie Adressaten den angegebenen Links, so landen sie auf gefälschten Seiten – und die Kriminellen „fischen“ Passwörter und sonstige Benutzerdaten ab. 

Sicherheitsmaßnahmen gegen Phishing 

  • Computer und Smartphones sollten gleichermaßen mit einer aktuellen Virenschutzsoftware ausgerüstet sein und diese sollte auch immer wieder aktualisiert werden. 
  • Mit Passwörtern und Benutzerdaten sollte man generell sehr vorsichtig umgehen und sie nicht leichtfertig preisgeben. 
  • E-Mails von Banken und Unternehmen, die eine Aufforderung zum Einloggen unter einem bestimmten Link enthalten, können gefälscht sein. Im Zweifelsfall sollte man lieber direkt nachfragen. 
  • Wer bei Online-Banking oder anderen sensiblen Geschäften die Internetadresse manuell neu eingibt und die Seiten nicht einfach durch den Klick auf Links öffnet, vermeidet Risiken. 

Weiterführende Informationen 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet online weitere Hinweise und Hintergrundinformationen rund um Phishing. 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.