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Verkehrspolizist
Ob Verkehrs- und Gefahrgutkontrolle, Unfallaufnahme oder Verkehrserziehung für Jung und Alt: der Arbeitsalltag eines Verkehrspolizisten ist vielseitig. Durch seinen Einsatz leistet er einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf unseren Straßen.

Definition 

Ein Verkehrspolizist ist zumeist Schutzpolizeibeamter der jeweiligen Landespolizei. Oft haben Verkehrspolizeien separate Aufbauorganisationen wie z.B. Verkehrspolizeidirektionen, Verkehrspolizeiinspektionen oder Autobahnpolizeistationen. Der Verkehrspolizist kümmert sich um alle Belange des Straßenverkehrs von der Verkehrsüberwachung bis zur Verkehrserziehung. Nicht gleichzusetzen ist der Verkehrspolizist jedoch mit dem so genannten „Verkehrsposten“, der den innerörtlichen Straßenverkehr von Fahrzeugen und Fußgängern lenkt, denn diese Tätigkeit kann auch von anderen Personen ausgeübt werden. 

Aufgaben eines Verkehrspolizisten 

  • Verkehrsüberwachung zur Vermeidung von Verkehrsunfällen durch den Einsatz von Videokamerawagen, Lichtschrankengeräten oder Laserpistolen 
  • Verkehrskontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs, vor allem die Überprüfung des technischen Zustandes von Lkw sowie von Lenk- und Ruhezeiten 
  • Unfallaufnahme und Analyse des Unfallgeschehens 
  • Verkehrserziehung überwiegend für Kinder und Senioren, damit diese sich im Straßenverkehr besser zurecht finden: z. B. Verkehrsunterricht und Fahrradtrainings in Schulen, Verkehrssicherheitstrainings für Senioren 
  • Verkehrsregelung als „Verkehrsposten“ z. B. auf viel befahrenen Straßen, an Kreuzungen, bei Stau oder Defekten von Ampelanlage 

Geschichte der Verkehrspolizei 

In den 1930er Jahren hatten Verkehrspolizisten hauptsächlich die Aufgabe, den Verkehr von überwiegend Fußgängern und Fahrradfahren an stark frequentierten Kreuzungen zu regeln und übernahmen dadurch die Funktion von noch nicht existierenden Ampelanlagen. Oft standen sie dabei auf einem Podest, von dem sie einen guten Überblick über die Verkehrslage hatten. Mit voranschreitender Technik und wachsendem Verkehrsaufkommen erweiterte sich das Aufgabenspektrum von Verkehrspolizisten. Während sie in den 1950er Jahren noch häufig mit dem Motorrad unterwegs waren, begann man in den 1960er Jahren mit der Verkehrskontrolle durch Fahrzeuge, die mit motorbetriebenen Fotoapparaten und auf dem Kotflügel eingebauten Tachometern ausgestattet waren. Heute gliedert sich das Tätigkeitsfeld der meisten Verkehrspolizeien in die drei großen Dienstbereiche Verkehrsüberwachung, Verkehrsunfallaufnahme und Verkehrserziehung. 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.