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Fahrsicherheitstraining
Ein Fahrsicherheitstraining ist eine theoretische und praktische Schulung für Fahrer von Kraftfahrzeugen im Lkw, Auto, Bus oder auf dem Motorrad. Die Seminare werden bundesweit von verschiedenen Trägern zumeist in Fahrsicherheitszentren angeboten.

Daten –Fakten – Kosten

Fahrsicherheitstrainings dienen der Verkehrssicherheitsarbeit, die von Verkehrswachten, dem ADAC und den Automobilherstellern bereits in den 1970er Jahren forciert wurde. Heute werden Sicherheitstrainings nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) bundesweit auf über 150 Trainingsplätzen von unterschiedlichen Veranstaltern angeboten. 

Fahrsicherheitstrainings werden für verschiedene Zielgruppen und Fahrzeuge angeboten. Die Kosten für ein Pkw- oder Motorrad-Sicherheitstraining liegen je nach Anbieter zwischen 70 und 150 Euro für Basiskurse und reichen bis 400 Euro für Spezialkurse.

Etwa 100.000 Teilnehmer pro Jahr erreichen allein die Sicherheitstrainings, die verschiedene Lizenznehmer nach DVR-Richtlinien veranstalten. Über 90 Prozent der Teilnehmer an diesen Kursen werden über Automobilclubs wie ADAC, ACE und AvD sowie über die Deutsche Verkehrswacht (DVW) vermittelt.

Ziel eines Fahrsicherheitstrainings

Ziel des Trainings ist eine größere Sicherheit beim Führen des Fahrzeugs und somit im Verkehr. Mit Hilfe der Schulen können Fahrerinnen und Fahrer ihren Wissensstand überprüfen und erweitern. Laut DVR sind die Kurse heterogen besetzt. Das Seminar führt bei den Teilnehmern bestenfalls dazu, dass er die eigenen Grenzen kennt, vorausschauender fährt, Gefahren im Verkehr rechtzeitig erkennt und auf Notsituationen richtig reagiert. Wer sein Fahrzeug beherrscht, passende Fahrtechniken und Handlungsabläufe trainiert hat, kann in kritischen Extremsituationen besser agieren. Die Zielsetzung von Fahrsicherheitstrainings lautet: „Gefahren erkennen, Gefahren vermeiden, Gefahren bewältigen.“ 

Theorie und Praxis

Ein Fahrsicherheitstraining besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, die miteinander verknüpft sind. Dabei gibt es Abstufungen der Schwierigkeitsgrade: Es gibt Schnupper-, Basis- und Intensivkurse. Zu fahrpraktischen Übungen mit dem Fahrzeug erhalten die Teilnehmer ein Funkgerät. Darüber steht er mit dem Seminarleiter in Kontakt, der wiederum Tipps und Anweisungen geben kann. Das Sicherheitstraining mit dem Auto deckt verschiedene Bereiche ab, zum Bespiel:

  • korrekte Sitzposition und Lenkradhaltung
  • richtiges Bremsen
  • Bremsen bei unterschiedlicher Haftreibung
  • Geschwindigkeit
  • Unter- und Übersteuern
  • Ausweichmanöver
  • Abfangen eines ausbrechenden Fahrzeugs
  • Kreisbahnfahren
  • Slalomfahren

Bei allen Trainings, gleich mit welchem Fahrzeug, werden die Teilnehmer darin geschult, wie ihre Wahrnehmung im Straßenverkehr funktioniert. Dies dient als Grundlage der Gefahrenerkennung. Außerdem werden Informationen rund um „Fahrbahnzustände“ vermittelt, damit die Fahrweise darauf abgestimmt werden kann – etwa auf nasse oder glatte Fahrbahnen. Sehr wichtig dabei: Bremstechniken und die Einschätzen des richtigen Brems- beziehungsweise Anhalteweges. Klassisch wird das Ausweichen bei plötzlich auftretenden Hindernissen geprobt. Das richtige Kurvenfahren wird unter Berücksichtigung der Blicktechnik, Geschwindigkeit und Fahrtechnik trainiert. 

Es gibt spezielle Fahrsicherheitstrainings: 

  • Pkw
  • Geländewagen
  • Motorräder
  • Lkw
  • Transporter
  • Einsatzfahrzeuge
  • Reise- und Linienbusse
  • Tankwagen
  • Winterfahrkurse
  • Seminare für Firmen und Behörden Trainings für Frauen
  • Übungen für Fahranfänger
  • Kurse für Senioren

 

Die unterschiedlichen Fahrsicherheitstrainings nach DVR-Richtlinien werden auf über 150 Plätzen in ganz Deutschland angeboten.

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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