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Gewaltprävention
Unter Gewaltprävention versteht man Maßnahmen, die das gewaltfreie Zusammenleben von Menschen fördern und aufzeigen, wie man Konflikte ohne den Einsatz von Gewalt lösen kann.

Allgemein 

Durch abschreckende Präventionsmaßnahmen wie zum Beispiel Überwachung durch Videokameras oder verstärkte Kontrollen (Streifen) durch die Polizei sollen Gewalttaten im öffentlichen Raum reduziert werden. 

Kinder und Jugendliche 

Bei präventiven Anti-Gewalt-Trainings für Kinder und Jugendliche wird hauptsächlich vermittelt, wie Konflikte ohne den Einsatz physischer oder psychischer Gewalt gelöst werden können. Auch spezielle Themen wie Mobbing, Handygewalt (etwa das Aufnehmen oder Abspielen von brutalen Videos), Sachbeschädigung oder Erpressung (beispielsweise das „Abzocken“ von Geld, Markenkleidung oder Handys) werden behandelt. Dazu gibt es eine Reihe von Projekten oder Trainings, die von verschiedenen Trägern wie der Polizei (etwa durch Präventionsbeamte in Schulen), Bildungseinrichtungen, Verbänden oder Vereinen angeboten werden, wie etwa: 

  • Deeskalations- und Anti-Gewalt-Trainings 
  • Einsatz von Streitschlichtern und Mediatoren 
  • Anti-Gewalt-Theaterstücke 

Dabei geht es hauptsächlich darum, sowohl die Frustrationsgrenze als auch die Kommunikationsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen zu erhöhen und ein Bewusstsein für die eigenen und die Gefühle anderer zu entwickeln. Aber auch die Förderung des Selbstbewusstseins und die Fähigkeit zur Selbstbehauptung soll durch die verschiedenen Maßnahmen gefördert werden. 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.