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Intensivtäter
Als Intensivtäter bezeichnet man Mehrfach-, Wiederholungs-, Serien- oder Rückfalltäter. Die Kriterien der einzelnen Landespolizeien für die Erfassung als Intensivtäter sind unterschiedlich. Doch alle Intensivtäter haben mehrere Straftaten begangen.

Schwerpunkt Straßenkriminalität 

Intensivtäter verüben überdurchschnittlich häufig Delikte der Gewalt- und Straßenkriminalität. Sie zeichnen sich durch eine schnelle zeitliche Folge ihrer Straftaten aus sowie durch eine besondere Rücksichtslosigkeit gegenüber ihren oft zufälligen Opfern. Typische Delikte von Intensivtätern sind 

  • Raub 
  • Körperverletzung 
  • Erpressung 
  • Drogenhandel. 

Prävention bei jugendlichen Intensivtätern 

Viele Intensivtäter sind männliche Jugendliche. In dieser Altersgruppe sind nach statistischen Erhebungen rund 10 Prozent der Täter für 50 Prozent aller Taten verantwortlich. Typische Taten der Jugendlichen sind 

  • Körperverletzungen 
  • Diebstähle oder 
  • Nötigungen. 

Deshalb führen verschiedene Bundesländer Präventionsprogramme durch, um jugendliche Intensivtäter von einer lebenslangen Karriere als Kriminelle abzuhalten. Dabei betreuen Jugendämter, Polizisten und Ehrenamtliche die Jugendlichen gemeinsam. Sie geben ihnen Orientierung und Unterstützung. Durch Verhaltenstrainings und sinnvolle Freizeitgestaltung lernen die meist männlichen Jugendlichen, auch ohne den Einsatz von Gewalt in der Gesellschaft zurechtzukommen und sich zu behaupten. Die Familien der Jugendlichen werden in die Maßnahmen mit einbezogen. 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.