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Pädophilie
Pädophilie oder Pädosexualität beschreibt das dauerhafte und vorrangige sexuelle Interesse an Kindern. Die Betroffenen fühlen sich von Jungen- oder Mädchenkörpern, die noch keine Pubertätsmerkmale aufweisen, sexuell angezogen.

Vorkommen und Ausprägungen

  • Pädosexualität gilt in der Regel als Störung der Sexualpräferenz, wenn die betroffene Person sich oder andere durch ihr Verhalten beeinträchtigt oder gefährdet, das heißt, selbst darunter leidet oder etwa einen sexuellen Missbrauch begeht, um das sexuelle Verlangen zu stillen.
  • Wie es zu einer pädosexuellen Neigung kommt, ist weitgehend unbekannt. Betroffen sind jedoch meist Männer. 
  • Belastbare Zahlen zur Häufigkeit von Pädosexualität gibt es nicht. Experten schätzen, dass bei rund ein Prozent der männlichen Bevölkerung in Deutschland pädophile Neigungen vorliegen.

Sexueller Missbrauch und Kinderpornografie

  • Nicht jeder Pädophile begeht automatisch einen sexuellen Missbrauch an einem Kind oder greift auf Kinderpornografie 
  • Mehr Infos zum Thema Pädophilie gibt es unter http://www.kein-taeter-werden.de 

     
  • zurück, um seine Neigung zu befriedigen. Umgekehrt wird nicht jeder sexuelle Missbrauch von einem Pädophilen begangen.
  • Dennoch kann eine pädophile Neigung zu einem Übergriff führen, wenn der Betroffene sein sexuelles Verlangen nicht unter Kontrolle hat. Sexuelle Handlungen an oder mit Kindern sind nach §176 StGB grundsätzlich immer strafbar.
  • Manche Pädophile greifen auf Kinderpornografie zurück, um ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Der Besitz, der Erwerb und die Verbreitung von kinderpornografischen Schriften sind jedoch nach § 184b StGB verboten. Außerdem fördert und unterstützt der Konsum von Kinderpornografie den Missbrauch und die sexuelle Ausbeutung von Kindern.

Auf PolizeiDeinPartner.de finden Sie weitere Informationen zum Thema Pädophilie oder Pädosexualität.

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