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Drogenbeauftragte
Drogenbeauftragte sind vom Staat oder von Privatunternehmen angestellt, um die Bürger über die Gefahren des Drogenkonsums und über die Sucht zu informieren. Auch die Bundesregierung stellt eine/n eigenen Drogenbeauftragte/n.

Aufgaben von Drogenbeauftragten 

Die Bandbreite der Drogen und Süchte in Deutschland ist groß. Sie reicht von Spiel- und Nikotinsucht über Alkohol- und Medikamentenmissbrauch bis hin zu illegalen Drogen wie Cannabis, Heroin oder Kokain. Das Aufgabengebiet der Drogenbeauftragten umfasst alle suchtfachlichen und drogenpolitischen Themen. Sie sind sowohl praktisch wie auch wissenschaftlich tätig. Die Beratung von Betroffenen gehört ebenso dazu wie das Führen von Statistiken über den Drogengebrauch in ihrem Bundesland oder ihrer Stadt. Auch die Darlegung und Klärung von Grundsatzfragen zur Situation suchtkranker Menschen, die Suchtprävention, Beratungsstellen, Hilfsangebote sowie die Drogen- und Suchtpolitik fallen in ihr Ressort. 

Die Drogenbeauftragte der Regierung 

Mechthild Dyckmans (FDP) ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Sie stimmt die Arbeit der Bundesressorts ab und vertritt sie gegenüber der Öffentlichkeit. Im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit koordiniert sie die Sucht- und Drogenpolitik der Regierung. Daneben setzt sie sich mit Initiativen, Aktionen und Projekten für die Weiterentwicklung der Suchtprävention und des Hilfesystems ein. Mechthild Dyckmans stellt auch den jährlich erscheinenden Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung vor. Darin werden aktuelle Daten zum Drogenkonsum und die Zahl der Suchtkranken in Deutschland veröffentlicht. Neben statistischen Werten zu den Bereichen Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, Tabakkonsum, pathologisches Glücksspielen sowie Computer- und Internetabhängigkeit wird auch auf die Drogen- und Suchtpolitik, Prävention und Behandlung eingegangen. 

Drogen und Süchte in Deutschland 

  • 33 Prozent der Menschen in Deutschland rauchen. 
  • 9,5 Millionen Bürger trinken in einem riskanten Maß zu viel Alkohol. 
  • Es gibt mindestens 1,4 Millionen Medikamentenabhängige.
  • 120.000 bis 150.000 Personen sind abhängig von Opiaten.
  • Rund 600.000 Menschen konsumieren Cannabis in gesundheitsschädlicher Weise. (Stand: 2011) 
Siehe auch: 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.