Sie sind hier >  /  
Dienstausweis
Alle Polizeivollzugsbeamten und -beamtinnen müssen im Besitz eines gültigen Dienstausweises sein, um auf Verlangen die Echtheit ihres Dienstgrades dokumentieren zu können.

Layout 

Moderne Dienstausweise bestehen in den meisten Bundesländern aus Vollplastik und haben das Format einer Scheckkarte. Nur Beamte in Niedersachsen, Sachsen, Bayern, Hessen des Bundeskriminalamts und der Bundespolizei besitzen noch Ausweise in Papierform. Vorne links befindet sich ein digitalisiertes Lichtbild des Inhabers, rechts daneben der jeweilige Polizeistern, der Familien- und Vorname, die Amtsbezeichnung sowie ggf. die Dienstnummer. Je nach Dienstbereich sind die Ausweise in einigen Ländern in verschiedene Farben unterteilt. So sind beispielsweise in Berlin die Dienstausweise für Auszubildende weiß, für Beamte der Schutzpolizei grün, für Kriminalpolizisten rot, für Angestellte gelb sowie für Verwaltungspersonal grau. Durch die Verwendung indizierter Druckfarben in Verbindung mit bestimmten Sicherheitsmerkmalen und Hologrammen wird ein hohes Maß an Fälschungssicherheit gewährleistet.

Jeder Polizist und jede Polizistin muss sich gegenüber dem Bürger/der Bürgerin auf Verlangen ausweisen. Sollten Sie vor Ort Zweifel an der Echtheit des Ihnen vorgelegten Ausweises haben, rufen Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle oder den Notruf über 110 an.

Unterschiede nach Bundesländern 

Bei den einzelnen Landespolizeien sind die Dienstausweise von Polizeibeamten unterschiedlich gestaltet.

  • Brandenburg: Ausweis aus Vollplastik im Scheckkartenformat mit integralem Chip, Grundfarbe grün, für alle Verwaltungsbedienstete gelb
  • Hamburg: Ausweis aus Vollplastik im Scheckkartenformat, Grundfarbe blau
  • Berlin: Ausweis aus Vollplastik im Scheckkartenformat, nach Dienstbereich in verschiedene Farben unterteilt (weiß, grün, rot, gelb, grau)
  • NRW: Ausweis aus Vollplastik im Scheckkartenformat in blau mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen und Braille-Schrift für blinde Bürgerinnen und Bürger
  • Niedersachsen: Grüner Papierausweis zum Aufklappen
  • Sachsen: Blauer Papierausweis (laminiert), nicht aufklappbar
  • Bayern: Grüner Papierausweis, nicht aufklappbar
  • Rheinland-Pfalz: Ausweis aus Vollplastik im Scheckkartenformat, Grundfarbe blau
  • Hessen: laminierter Papierausweis im Scheckkartenformat, nach Dienstbereich in verschiedene Farben unterteilt (blau, weiß, grün, rot)
  • Baden-Württemberg: Ausweis aus Vollplastik im Scheckkartenformat , Grundfarbe blau
  • Mecklenburg-Vorpommern: Ausweis aus Vollplastik im Scheckkartenformat , Grundfarbe blau (nur noch Polizeianwärter und -anwärterinnen bekommen für die Dauer ihrer Ausbildung einen Papierausweis)
  • Schleswig-Holstein: Ausweis aus Vollplastik, für Vollzugsbeamte blau-grün, hellgrün für Angestellte und Verwaltungsbeamte
  • Bremen: Ausweis aus Vollplastik im Scheckkartenformat in verschiedenen Blautönen
Siehe auch: 

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Beliebte Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.