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Bereitschaftspolizei
Wenn es um Sicherheit und Ordnung für den Bürger geht, erfordert der Arbeitsalltag der Landespolizeien viel Flexibilität. Oft benötigen sie dabei Unterstützung der Bereitschaftspolizei, die bei besonderen Anlässen jederzeit abrufbereit ist.

Entlastung der Polizeibehörden

Die Bereitschaftspolizei („BePo“) ist eine dem Innenministerium unmittelbar nachgeordnete und landesweit zuständige Polizeieinrichtung, die nach dem Polizei- und Ordnungsbehördengesetz den Auftrag hat, die Polizeibehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. In der Regel hat jedes Bundesland eine eigene Bereitschaftspolizei, die in verschiedene Direktionen unterteilt sein kann.

Die geschlossenen Einheiten der BePo bestehen aus Einsatzkräften, die unter einheitlicher Führung als Gruppe, Zug, Hundertschaft (BPH) oder Abteilung (BPA) organisiert sind. In vielen Bundesländern beginnt jede Polizeikarriere auf dem Areal einer Bereitschaftspolizeidirekti

Aufgaben

Hauptaufgabe der Bereitschaftspolizei ist die Unterstützung der Polizeipräsidien bei der täglichen Kriminalitätsbekämpfung und Verkehrssicherheitsarbeit durch zusätzliches Personal und besondere Führungs- und Einsatzmittel. Außerdem stellt die Bereitschaftspolizei den Polizeibehörden des eigenen Landes oder anderen Bundesländern bei Großeinsätzen und außergewöhnlichen Einsatzlagen (wie z. B. Demonstrationen, Staatsbesuchen und Katastrophenereignissen) besonders ausgebildete und speziell ausgestattete geschlossene Einheiten zur Verfügung – von Spezialeinsatzkommandos über Personenschutzkommandos bis zur Polizeihubschrauberstaffel.

Weitere Aufgaben umfassen u. a. die Rekrutierung des polizeilichen Nachwuchses, die Optimierung des polizeilichen Einsatztrainings oder die Ausbildung von Diensthunden.&nb

Geschichte der Bereitschaftspolizei

Bis Ende der 1930er Jahre war die heutige Bereitschaftspolizei unter den  Namen „Schutzpolizei“ (SchuPo), „Sicherheitspolizei“ (SiPo) und „Ordnungspolizei“ (OrPo) bekannt. Man verstand darunter Einheiten, die in Notfällen zur Unterstützung des Einzeldienstes eingesetzt werden konnten. Aufgabe der Bereitschaftspolizei im Laufe der 40er bis 70er Jahre war hauptsächlich die Abwehr von inneren Unruhen und Sabotage- und Terroraktionen. Die taktische Ausbildung der Bereitschaftspolizei orientierte sich an militärischen Normen und Begriffen wie „Jagdkommando“ oder „Schützenkette“, weshalb die Gliederung der Bereitschaftspolizeien (Gruppe – Zug – Hundertschaft – Abteilung) bis heute dem militärischen Vorbild folgt.

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.