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Funkstreifenwagen
Als Funkstreifenwagen werden Einsatzfahrzeuge der Polizei bezeichnet, die mit BOS-Funk ausgestattet sind und weitere technische Richtlinien erfüllen müssen.

Fahrzeugtypen und Design 

Als Funkstreifenwagen (FuStW) werden in Deutschland vorwiegend Kombifahrzeuge und Limousinen der (oberen) Mittelklasse eingesetzt. In Einsatzhundertschaften kommen häufig auch Kleinbusse zum Einsatz. Für spezielle Aufgabengebiete wie z. B. dem Objektschutz kommen auch kompaktere Fahrzeuge und Kleinwagen in Frage. Die in Deutschland häufigste Automarke für Funkstreifenwagen ist der VW Passat. Weitere beliebte Automarken sind Mercedes Benz (E-Klasse), BMW, Audi und Opel. Die Lackierung von Funkstreifenwagen ist seit 2000 bis 2005 in den meisten Bundesländern blau/silber. Nur in Bayern und im Saarland ist die Lackierung grün/silber. 

Ausstattungsmerkmale 

Die meisten Streifenwagen verfügen heute über spezielle mobile digitale Funkgeräte“ für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben („BOS-Funk“). In einigen Bundesländern befindet sich die Einführung des Digitalfunks für Streifenwagen noch in der Testphase – auf lange Sicht sollen aber alle deutschen Streifenwagen mit dem modernen BOS-Funk ausgestattet werden. Zusätzlich zum Digitalfunk sind viele Funkstreifenwagen mit weiteren Funkmeldesystemen ausgestattet. Zur weiteren Ausstattung zählen: 

  • Anhaltesignalgeber 
  • Sondersignalanlage (i. d. R. mit eingebauten Lautsprechern) 
  • Warnleuchten 
  • Winkerkelle 
  • Fotoapparat 
  • Feuerlöscher 
  • Nothammer 
  • Maschinenpistole 
  • Verkehrsleitkegel 
  • Maßband und Fettkreide 
  • z. T. Videokamera an Front- und/oder Heckscheibe (Autobahnpolizei) 
Siehe auch: 

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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