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Wach- und Sicherheitsdienste
Wach- und Sicherheitsdienste ergänzen durch ihre Dienstleistungen die Arbeit des öffentlichen Polizeidienstes. Dabei nehmen sie Aufgaben wie Objektschutz, Pförtnerdienst oder Personenschutz wahr.

Einsatz- und Tätigkeitsfelder 

Die Einsatz- und Tätigkeitsfelder privater Wach- und Sicherheitsdienste sind sehr unterschiedlich und umfangreich. Zu den gängigsten Aufgabenfeldern zählen 

  • Werk- und Objektschutz 
  • Veranstaltungsservice 
  • Pförtner- und Empfangsdienst 
  • mobiler Revier- und Streifendienst 
  • Alarmzentrale 
  • Personenschutz 
  • Detektei 
  • S- und U-Bahn-Wache 
  • Geld- und Werttransport 
  • Hundeführer 
  • Sicherheitsberatung und -analyse 

Abgrenzung zur Polizei 

Die Dienstleistungen von privaten Wach- und Sicherheitsdiensten werden von immer mehr Unternehmen und Einrichtungen in Anspruch genommen. Doch Mitarbeiter im Wach- und Sicherheitsdienst haben längst nicht dieselben Rechte und Pflichten wie Polizeibeamte – ihre Befugnisse sind durch entsprechende Verordnungen geregelt. Die wesentlichen Unterschiede sind: 

  • Wach- und Sicherheitsdienste sind im Gegensatz zur Polizei keine staatlichen Organe und haben außerhalb ihres durch den privaten Auftraggeber zugeteilten Einsatzgebietes weder Verpflichtungen noch Weisungsbefugnis (z. B. das Recht bzw. die Pflicht, bei zufällig beobachteten Delikten einzugreifen). 
  • Sie werden grundsätzlich für private Zwecke gebucht und verfolgen keine öffentlichen Interessen. 
  • Sie haben lediglich die präventive Aufgabe, unmittelbar vor Ort tätig zu werden und Übergriffe abzuwehren und ermitteln nicht nachträglich bei Straftaten. 
  • Verhaftungen finden nicht statt. Sie dürfen nur eine vorläufige Festnahme gemäß § 127 StPO (Jedermannsrecht) durchführen, bis die Polizei eintrifft. 
  • Die Dienstbekleidung muss sich deutlich von Polizeiuniformen unterscheiden. 
  • Die Mitarbeiter sind in der Regel unbewaffnet. 
Siehe auch: 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.