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Motorradstaffel
Viele Polizeien und Hilfsorganisationen verfügen über eigene Motorradstaffeln. Sie ergänzen den regulären Streifen- bzw. Einsatzdienst im PKW und zeichnen sich durch ihre Flexibilität und Schnelligkeit aus.

Viele Vorteile 

Motorradstaffeln (auch „Motorradstreifen“ oder „Kradstreifen“) werden von den meisten Landespolizeien aufgrund vieler Argumente eingesetzt: Motorräder sind im Vergleich mit Streifenwagen wendiger und haben Vorteile bei starkem Verkehrsaufkommen und Staus, bei großen Menschenmengen und in engen Gassen. Auch Einsätze im unwegsamen Gelände sind mit dem Motorrad besser möglich, um beispielsweise bei Notfällen schneller vor Ort zu sein. Die Einsatzmotorräder sind auf dem neusten Stand der Technik und sind u. a. mit ABS, Sitzheizung, Sondersignalanlagen und Digitalfunkvorrüstungen ausgestattet. 

Aufgaben 

Motorradstaffeln der Polizei haben ein vielseitiges Aufgabengebiet. Unter anderem 

  • überwachen und lenken sie den Verkehr an schwer zugänglichen Orten, 
  • führen sie Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr durch, 
  • kontrollieren sie den technischen Zustand von Kraftfahrzeugen, 
  • fahren sie Ehreneskorten bei Staatsempfängen und 
  • gewährleisten einen reibungslosen Verkehrsablauf bei Großveranstaltungen. 

Wandel der Uniformen: Beispiel NRW 

Seit 2012 sind Polizeikradfahrer in NRW in einem neuen Outfit unterwegs. Die alte Schutzbekleidung (grüne Kombi, weißer Helm) wurde durch eine dunkelblaue Motorradkombi mit neongelber Schulterpartie, breiten, silberfarbenen, reflektierenden Streifen und neongelbem Helm ersetzt, die für eine verbesserte Erkennbarkeit sorgen soll. Nach erfolgreich abgelaufener Testphase sollen bis Frühjahr 2014 alle 700 Motorradpolizisten in NRW mit der neuen Schutzbekleidung ausgestattet werden. 

Motorradstaffeln der Hilfsorganisationen 

Motorradstaffeln von Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst oder der Johanniter-Unfall-Hilfe werden überwiegend als Helfer vor Ort im Rettungsdienst eingesetzt. So können sie beispielsweise bei Unfällen auf Autobahnen schnelle Hilfe leisten sowie Pannen- und Unfallfahrzeuge absichern. Außerdem unterstützen sie bei Großveranstaltungen den Sanitätsdienst und begleiten Teilnehmer von Festumzügen, Radrennen oder Marathonläufen. 

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.