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Jugendmedienschutz
Zahlreiche Institutionen in Deutschland haben sich dem Schutz junger Menschen vor Texten, Videos und Fotos verschrieben, die sie in ihrer Entwicklung beeinträchtigen könnten. Sie beobachten und indizieren dafür die Inhalte aller medialen Kanäle.

Die rechtliche Basis: Der JMStV

Im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) vereinbarten im April 2003 die Bundesländer einheitliche Regelungen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Angeboten in elektronischen Informations- und Kommunikationsmedien (Filme, Games, Tonträger, Radio, Fernsehen, Internet), die deren Entwicklung oder Erziehung beeinträchtigen oder gefährden. Außerdem legten sie Maßnahmen zum Schutz vor Angeboten in diesen Medien fest, die die Menschenwürde oder sonstige durch das Strafgesetzbuch geschützte Rechtsgüter verletzen.

Die wichtigsten Institutionen

Zahlreiche Verstöße

Die Vorschriften des deutschen Jugendschutzes nicht genug beachtet. So registrierte beispielsweise jugendschutz.net allein für das Internet im Jahr 2013 mehr als 8.000 Verstöße. Vier Fünftel dieser Fälle fanden sich auf Webseiten, die im Ausland betrieben werden. Pornografie (34 Prozent), sexueller Missbrauch von Kindern (28 Prozent) und extremistische Inhalte (22 Prozent) waren die häufigsten Kategorien.

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.