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Präventionstheater
Präventionstheater ist eine interaktive Theaterform, die sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche richtet und ihnen altersgerecht Konflikte und Auswege zu Themen wie Gewalt, Drogen oder Missbrauch aufzeigt.

Definition

Präventionstheater bringt Kindern und Jugendlichen richtiges Verhalten in gefährlichen Situationen spielerisch nahe. Die behandelten Themen sind unter anderem

  • Alkohol- und Drogensucht,
  • Gewalt,
  • Sexueller Missbrauch,
  • Mobbing,
  • Verkehrserziehung,
  • Medien und Internet sowie
  • Zivilcourage

Oft sind die Theaterstücke aus zwei Teilen aufgebaut: Zunächst werden die Kinder oder Jugendlichen in das Problemfeld eingeführt. Es werden realistische Szenen nachgestellt, wie sie sich auf dem Schulhof, Spielplatz oder Zuhause zutragen könnten. Im zweiten Teil werden die Kinder und Jugendlichen dazu motiviert, in Spielszenen interaktiv eigene Konfliktlösungen zu erleben. Präventionstheater wird von Schulen, Polizeidirektionen oder gemeinnützigen Vereinen in nahezu allen Bundesländern angeboten. Der Kölner Zartbitter e. V. führt beispielsweise das Stück „Click it!“ gegen Cybermobbing und sexuelle Übergriffe im Internet auf. Das Stück „AuswegLos“ des Tourneetheaters „Mensch:Theater!“ greift das Thema Mobbing unter Jugendlichen auf. Das Präventionstheater „Geheimsache Igel“ führt Kindergarten- und Grundschulkinder an die Themen Gewalt und Sexuelle Gewalt heran.

Präventionstheater für Senioren

Präventionstheater wird vielerorts nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Senioren angeboten. Die Theaterstücke sind speziell an die Bedürfnisse älterer Bürger angepasst und behandeln Themen wie Trickdiebstahl, Einbruch oder Verkehrssicherheit. Ein erfolgreiches Beispiel ist etwa das Präventionstheater des Berliner Polizeiabschnitts 22 zum Thema „Trickdiebstahl an der Wohnungstür“.

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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