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Hoax
Bei einem „Hoax“ (engl. „Scherz“) handelt es sich um eine Falschmeldung im Internet. Hoaxes werden in der Regel als Kettenbrief per E-Mail, über Soziale Netzwerke oder Instant Messenger weiter verbreitet und sind oft mehrere Jahre in Umlauf.

Inhalte und Arten

Hoaxes können unterschiedliche Themen zum Inhalt haben. Ziel der Kettenbriefe ist es in der Regel, den Empfänger dazu zu bewegen, die Nachricht an möglichst viele Freunde und Bekannte weiterzuleiten. In den Nachrichten kann es dabei um vermeintliche Gewinnspiele (Hersteller verschenkt Handys), angebliche E-Mail-Petitionen, aber auch Warnungen (Achtung, neuartige Radarfallen) gehen. Häufig handelt es sich bei den Warnungen auch um Mythen (so genannte „Urban Legends“), die sich oft sehr hartnäckig halten. Dazu gehört etwa die Meldung „HIV-Nadeln in Kinositzen/Discos“, die nach Angaben der Technischen Universität Berlin seit dem Jahr 2002 immer wieder Verbreitung findet. In dem Kettenbrief wird u. a. behauptet, Besucher würden sich durch in den Sitzen versteckte Nadeln mit HIV infizieren. Weite Verbreitung finden auch die so genannten „Charity Hoaxes“, in denen behauptet wird, einer kranken Person würde durch die Weiterleitung der Nachricht geholfen. Wiederum andere Hoaxes warnen den Empfänger vor vermeintlichen Viren, die gar nicht existieren oder bringen ihn sogar dazu, wichtige System-Dateien auf dem eigenen Rechner zu löschen, weil es sich dabei angeblich um ein Schadprogramm handelt.

Schaden

Die Verbreitung von Hoaxes führt zur Verunsicherung anderer Personen, einer höheren Netzauslastung und verschwendet durch das Lesen und Weiterleiten wertvolle (Arbeits-)Zeit. Außerdem kann sie ggf. dazu führen, dass Rechner beschädigt werden (etwa wenn nach Aufforderung Systemdateien gelöscht werden). Einen guten Überblick über das Thema sowie ein umfangreiches Archiv der bekanntesten Hoaxes bietet die Webseite der Technischen Universität Berlin Hoax-Info-Service.

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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